Archive for Januar, 2008

Metro Abschiedssendung und Petition

Montag, Januar 28th, 2008

“Metro darf nicht sterben!” Das ist die Einstellung von vielen. Und so einfach dürften sich die Redakteure und Fans vom Puls TV Magazin Metro nicht geschlagen geben. Hier der Link zur Unterzeichnung einer Petition gegen die Absetzung bzw. für die Wiedereingliederung des Magazins ins PULS 4 Programm.

Die denkwürdige Abschiedssendung in 3 Teilen:

Xing, Facebook und Co geraten unter Druck

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Das deutsche Internet-Kontaktnetz Xing wird künftig gemäß einem Newsletter der APA e-Business Community bei zahlenden Nutzern auf Werbung verzichten. Nach dem Protest Tausender User hat das Unternehmen die im Dezember eingeführten Werbeschaltungen wieder teilweise von seiner Seite entfernt. “Wir bedauern es sehr, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben”, erklärte Xing (früher: OpenBC) in einer Mitteilung.

Zuvor hatten über einen kurzerhand in eine Abstimmung umfunktionierten öffentlichen Xing-Termin mehr als 6.500 Benutzer der Plattform, darunter auch zahlreiche aus Österreich, gegen den Schritt gestimmt. Xing ist nicht das einzige soziale Netzwerk im Internet, das wegen der Verknüpfung der Benutzer-Angaben mit Werbung und anderen Daten unter Beschuss geraten ist. Erst im Dezember musste die US-Plattform Facebook ihre Strategie dramatisch ändern, nachdem 85.000 Mitglieder gegen das Werbeanzeige-System “Beacon” protestiert hatten, durch das auf der Facebook-Seite des Benutzers beispielsweise seine zuletzt im Internet gekauften Kinokarten, Filme oder Flugtickets angezeigt wurden.

“Kontakthöfe im Internet” werden durchleuchtet

Vor kurzem hat die deutsche “Zeit” der “Durchleuchtung” der “Kontakthöfe im Internet” durch die Werbeindustrie eine Doppelseite gewidmet. Mit knapp 37 Millionen aktiven Nutzern ist Facebook mittlerweile mit der größten Community-Plattform MySpace (39 Millionen Nutzer) fast gleichgezogen. Daneben haben mit Hi5 und Orkut zwei weitere soziale Netzwerke den Sprung unter die populärsten zehn Internetangebote der Welt geschafft. Vor zwei Jahren war noch kein einziges darunter.

“Facebook kennt die Namen, das Alter, den Wohnort, die Ausbildung, über die Zeit auch viele Vorlieben und Interessen … und die persönlichen Netzwerke. So entsteht ein Muster der gesellschaftlichen Schichten und eine riesige Datenbank des Geschmacks. … Deshalb könnten Facebook und Co für die Werbungtreibenden ein Paradies werden”, beschreibt die “Zeit” die Entwicklung. Geht es nach den Prognosen von ZenithOptimedia, wird die Wochenzeitung damit recht behalten. Demnach sollen die weltweiten Werbeausgaben im Internet, die von 2006 auf 2007 schon von 27 auf 36 Mrd. Euro gestiegen sind, bis 2010 auf 61 Mrd. Euro anwachsen.

“Web 2.0″ ist in Österreich weitgehend unbekannt

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Mehr als die Hälfte der Österreicher, die das Internet sowohl privat als auch beruflich nutzen, können laut APA mit dem Begriff “Web 2.0″ nichts anfangen. Auf die Frage, ob sie Web 2.0-Anwendungen verwenden, antworteten 52 Prozent mit “Weiß ich nicht”. Der Rest verteilt sich zu gleichen Teilen auf “Ja” beziehungsweise “Nein”. Das ergibt eine aktuelle Studie des Instituts für Handel, Absatz und Marketing an der Universität Graz und des Consultingunternehmens Mindtake.

Am ehesten kannten 20 bis 29-jährige gebildete Männer, die mehrere Stunden täglich online sind, den Begriff. Frauen im Alter zwischen 20 und 39 mit Matura sagte “Web 2.0″ eher nichts. Täglich genutzt werden laut den Angaben Webseiten aus dem Bereich Soziale Netzwerke (17 Prozent), Wikis (15 Prozent) und Video-Communities (5 Prozent). Interessant ist, dass Podcasts als sehr unterhaltsam, aber wenig informativ eingeschätzt werden. Weblogs wird abgesprochen, aktuell zu sein, dafür gelten sie als kompetenter und glaubwürdiger als Wikis. Am ehesten verzichten könnten die User auf Podcasts, Weblogs und Reise-Communities.

Mehrmals pro Woche surfen die Web 2.0-User Wikis (68 Prozent), Bewertungsplattformen (38 Prozent) und Soziale Netzwerke (37 Prozent) an. Weblogs (21 Prozent) und Podcasts (11 Prozent) sind bereits deutlich abgeschlagen. Als beliebteste Anwendungen wurden Wikipedia, Geizhals und Youtube genannt. Rund 97 Prozent gaben an, Web 2.0-Seiten vor allem zur eigenen Information zu nutzen, 78 Prozent lassen sich unterhalten und 63 Prozent sehen darin reinen Zeitvertreib.

Die Mediennutzung verlagere sich in Bezug auf Dauer, Relevanz und Aufmerksamkeit deutlich zugunsten des Internets. Während TV und Radio immer häufiger der Stellenwert eines begleitenden Hintergrundmediums zukomme, genieße das Web durch seine Interaktivität ungeteilte Aufmerksamkeit, heißt es in der Studie “Kommunikation 2.0″. Außer der sinkenden Reichweite in der relevanten Zielgruppe seien herkömmliche Medien mit einem noch größeren Problem konfrontiert: der schwindenden Glaubwürdigkeit. Denn Mundpropaganda werde für objektiver gehalten als kommerzielle Botschaften.

“Der Kunde vertraut eher der holprig formulierten Einzelmeinung eines Unbekannten als den geschliffenen Werbeaussagen etablierter Anbieter, egal, ob es sich um Urlaubsziele, Handys, Spiele oder Mode handelt”, ist Elke Gruber vom Institut für Handel, Absatz und Marketing an der Universität Graz überzeugt. Knapp acht von zehn der 467 im November 2007 schriftlich befragten Personen gaben an, im Internet auf interessante Produkte aufmerksam gemacht zu werden und vor einer größeren Anschaffung Kundenmeinungen im Web abzurufen. Drei Viertel würden sich den Kauf noch mal überlegen, sollten die User ein Produkt negativ bewerten.

„YouTube wird zur Community“. Interview mit Google-Deutschlandchef Christian Baudis

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Die deutsche Vermarktung von YouTube mit In-Video-Ads soll laut Horizont vom 17.01. noch in diesem Jahr starten. Google Deutschland-Chef Christian Baudis betonte, die hohe Pro-Kopf-Minutennutzung und das hohe Involvement der YouTube-Nutzer. Zudem beziehe man Inhalte von mehr als 70 Contentlieferanten wie dem ZDF, Bayern München, 20th Century Fox oder Gruner+Jahr. Bei der In-Video-Werbung müssen User den Spot aktiv anklicken. „Nachdem das Video 10 Sekunden gelaufen ist, erscheint ein Werbeeinspieler, der jedoch nur die unteren 20% der Videofläche einnimmt und 80% transparent ist, das heißt, man sieht das Video im Hintergrund weiterlaufen“, erläuterte Baudis. Der Nutzer könne dann per Klick entscheiden, ob er den Einspieler ansehen oder zum Hauptfilm zurückkehren wolle. Im ersten Halbjahr werde mit der Vermarktung begonnen.

Samwer-Brüder steigen bei Facebook ein

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Die drei Samwer-Brüder sind gemäß FTD vom 16. Jänner bei dem US-Internet-Netzwerk Facebook eingestiegen. „Wir sind stolz auf das Investment. Für uns ist das ganz wichtig“, kommentierte Oliver Samwer den Schritt. „Das Unternehmen startet gerade die Internationalisierung – wir sind der strategische Partner für den europäischen Markt.“ Zur Größe des Investments und zum Preis wollten Samwers jedoch keine genauen Angaben machen. „Wir haben dafür einen sehr signifikanten Betrag gezahlt“, sagte Alexander Samwer nur. Derzeit zählt das weiterhin rasch wachsende Portal über 50 Mio. Nutzer. Einer der wichtigsten Treiber war dabei die Öffnung Facebooks für externe Entwickler.

Johannes Ditz für radikale Steuerrreform

Samstag, Januar 19th, 2008

Mal ein Blog-Thema abseits von Fernsehen, Web und Werbung. Der von mir sehr geschätzte Johannes Ditz zeigt, dass doch noch Hoffnung besteht auf konstruktive Politik. Der ÖVP Wirtschaftsflügel wälzt gemäß Standard große Steuerreformpläne: In eine Tarifsenkung sollen bis zu fünf Milliarden Euro gepumpt werden, ebenso viel in die Reduktion der Lohnnebenkosten. Johannes Ditz, der die ÖVP Steuergruppe leitet, will zudem die Begünstigung des 13. und 14. Gehalts limitieren und das Familiensplitting verhindern. Hier zum Artikel.

Und bitte warum zahlt man ab 55.000 Euro weniger und dann - ab 70.000 Euro - wieder mehr Steuern???

Privatsender in Österreich legen kräftig zu

Samstag, Januar 19th, 2008

Der Standard berichtet am 18. Jänner über die Entwicklung des Privatfernsehmarktes in Österreich. Das Marktforschungsunternehmen Focus Media Research hat die Brutto-Werbeumsätze der in Österreich aktiven Privatsender erhoben. Demnach konnte die ProSiebenSat.1-Gruppe mit den Werbefenstern von ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 sowie mit Cafe Puls 2007 den meisten Werbeumsatz verbuchen, nämlich 95,6 Mio. Euro. Der Werbezeitenvermarkter der RTL-Gruppe, IPA-plus, setzte knapp 84 Mio. Euro um und auf den heimischen Privatsender ATV entfielen 50,1 Mio. Euro.

ATV lag damit in der Gunst der Werbetreibenden als einzelner Privatsender am höchsten, gefolgt von ProSieben Austria, dessen Brutto-Umsatz mit 40,3 Mio. Euro angegeben wurde, vor RTL mit 36,8 Mio. Euro. Sat.1 machte einen Werbeumsatz von 36,4 Mio. Euro, Vox lag bei 21 Mio. und Kabel 1 bei 17,1 Mio. Euro. RTL II erwirtschaftete 14,9 und SuperRTL 10,9 Mio. Euro.

Die SevenOne Media Austria hat eine Umsatzsteigerung von knapp 31 Prozent verbucht, was laut Aussendung “der höchste Umsatzzuwachs der letzten Jahre” ist. Die IPA-plus steigerte sich mit den Sendern RTL, RTL II, SuperRTL und Vox von 70,9 Mio. Euro im Jahr 2006 auf 83,9 Mio. Euro, ein Zuwachs von mehr als 18 Prozent. (APA)

Der beste Dürum der Stadt…

Donnerstag, Januar 3rd, 2008

…das will ich auch mit einem Blogeintrag würdigen :-)