Archive for März, 2008

Die aktuellen ÖWA Februar Zahlen

Donnerstag, März 13th, 2008

Die Liste der ÖWA-geprüften Werbeträger-Einzelangebote wird im Februar durch Vorarlberg Online erweitert. Vorarlberg Online (549.000 UC) ist damit das 7. größte Einzelangebot.

Ausgewiesen werden seit Februar auch die Dachangebote Immobilien.NET Netzwerk (223.000 UC), MaxFun.cc Netzwerk (42.000 UC) und Radio Arabella Network (23.000 UC).

Aus dem Dachangebot sport1.at Netzwerk wurde mit Februar das LAOLA1 Netzwerk.

ÖWA Analyse Februar 2008 - werbeplanung.at

Was User wollen

Donnerstag, März 13th, 2008

Wollen Internet-Nutzer gruscheln? Im Netz neue Menschen treffen? Alles und jeden bewerten? Eine Studie, die SPIEGEL ONLINE vorliegt, analysiert erstmals, wie falsch Online-Netzwerke ihre Kunden bisweilen einschätzen - und was diese wirklich wollen.

Der deutsche Internet-Unternehmer Peter Kabel hat einmal gesagt: “Ich habe Hunderte RSS-Feeds abonniert. Aber mal ehrlich, ich lese keinen einzigen. Macht aber Spaß.”

Das ist typisch: Im Netz gibt es ein Überangebot von allem. Nur keiner nutzt es wirklich.
Bestes Beispiel dafür: die Online-Communitys. Es gibt sie inzwischen für Studenten, Senioren, Schwangere, Szenegänger, Katzen, sogar für tote Haustiere. All diese Online-Gemeinden bieten ein Wirrwarr an Funktionen.

Da sollen Bilder kommentiert, Videos bewertet, Freunde gegruschelt werden - wenn Sie nicht wissen, was das ist: Freunde angesprochen, geworben, gesammelt werden. Blogs soll man füllen, Newsfeeds lesen und auch noch Pacman-Spiele spielen. Doch wie wenige dieser Funktionen wirklich genutzt werden, zeigt eine neue Studie, die die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Freundliche Netzwerke GmbH Ende 2007 durchgeführt haben. 46 Community-Betreiber und 172 Community-Nutzer wurden ausführlich befragt, 14 große Netzwerke à la MySpace inhaltlich analysiert.

Das Ergebnis: Was Portalbetreiber für wichtig halten, ist den Nutzern oft schnurz - und umgekehrt.

Begrenzte Kapazitäten: Die meisten Nutzer sind höchstens in drei Communitys gleichzeitig aktiv.

Laut Studie will der Durchschnittsnutzer weder Blogs noch Minigames. Er will einen Gratiszugang, eine gute Suchfunktion und aktuelle Nachrichten auf der Startseite. “Salopp ausgedrückt: 50 Prozent unserer Online-Aktivitäten sind für die Tonne”, sagt Thomas Goette, Geschäftsführer der Freundliche Netzwerke GmbH und selbst Betreiber der Ranking-Community woobby.com.

Ignoriert werden vor allem Zusatzangebote, die mit der Kernfunktion der jeweiligen Webseite wenig zu tun haben. “Blogs oder Newsfeeds sind Inhalte, die man fast überall bekommt”, sagt Jens Böcker, der an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg das Verhalten von Internet-Nutzern untersucht. “Was austauschbar wirkt, bleibt unter der Wahrnehmungsschwelle.”

Was gibt’s Neues? Neben einer Erinnerungsfunktion für Geburtstage schätzt der Nutzer vor allem aktuelle Nachrichten aus seinem sozialen Umfeld.

Zusatzfunktionen dienen vor allem zur Abgrenzung von Konkurrenten. “Wenn drei Anbieter dieselbe Kernfunktion haben, versuchen sie, sich durch allerlei Gimmicks voneinander zu unterscheiden”, sagt Böcker. Der Nutzer gewinne dadurch kaum etwas.

Viele Features verderben die Webseite: Ob Blogs, reale Gruppentreffen, …

… Mini-Games, RSS-Feeds, Widgets oder diffenernzierte Klick-Statistiken - Communitys bieten oft haufenweise Funktionen, für die sich kaum jemand interessiert.

70 Prozent der Online-Nutzer treffen nur Offline-Freunde

Andere Funktionen finden Nutzer indes weit wichtiger, als die Portalbetreiber annehmen. Laut Studie legen Besucher von Online-Netzwerken am stärksten Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre - und auf einen Dienst, der sie an die Geburtstage von Freunden erinnert.

Gerade Letzteres wirkt überraschend, doch dafür gibt es eine einfache Erklärung: Die meisten Nutzer verhalten sich in Online-Netzwerken weit konservativer als gemeinhin angenommen. Laut Studie kommunizieren 70 Prozent online fast nur mit Menschen, die sie ohnehin kennen - zum Teil über mehrere Plattformen hinweg.

“Die Wichtigkeit von Online-Bekanntschaften wird generell überschätzt”, sagt Böcker. Das Wiederfinden alter Bekannter habe einen viel höheren Stellenwert als das Suchen neuer Freunde.

Laut Goette fungieren Online-Treffpunkte sogar als eine Art Infomagazin für den Freundeskreis. “Während man sich auf Nachrichtenseiten über das Weltgeschehen informiert, hält man sich in den Communitys über das aktuelle Geschehen im Freundeskreis auf dem Laufenden”, sagt Goette. Der Riesenerfolg von Facebook könnte demnach vor allem durch den Mini-Feed zu erklären sein, über den die Nutzer in Echtzeit erfahren, was ihre Freunde online so treiben.

Privatsphäre ist ein hohes Gut: Nutzer wollen Funktionen, mit denen sie sich vor nervigen Mitmenschen schützen können - viel stärker als die Seitenbetreiber es vermuten.

Konservatives Nutzerverhalten: Über zwei Drittel der Nutzer sprechen in Communitys fast nur mit Menschen, die sie ohnehin schon kennen. Entsprechend wichtig …

… finden es Nutzer, im neuen virtuellen Umfeld alte Bekannte anzutreffen.

Community-Betreiber setzen auf falsche Werbemaßnahmen

Werbung hat im Online-Geschäft einen enorm hohen Stellenwert. Die in der Studie untersuchten Portalbetreiber wenden im Schnitt 40 Prozent ihres Gesamtetats für Werbung auf, ein Drittel der Mitarbeiter arbeitet im Marketing. Das Problem: Die Mühe ist oft vergebens. Laut Studie überschätzen die Community-Betreiber die Wirksamkeit ihrer Werbung durchgängig.

Das liegt meist daran, dass die falschen Maßnahmen ergriffen werden. Im Offline-Sektor setzen 67 Prozent der Werbenden auf Flyer - dabei wurde mehrfach nachgewiesen, dass deren Effekt fast gleich null ist. Beim Online-Marketing ist das Verschicken von Newslettern noch immer eine der beliebtesten Maßnahmen - dabei ist deren Erfolg laut Studie ebenfalls äußerst begrenzt.

Den größten Werbeerfolg hat laut Studie einfache Mundpropaganda, doch die lässt sich nur schwer steuern. Oft versuchen Portalbetreiber, ihre Nutzer dazu zu bewegen, die Community weiterzuempfehlen, indem sie dafür Prämien bieten. Sie haben damit aber nur wenig Erfolg. “Nutzer empfehlen eine Seite nur weiter, wenn sie mit ihr überdurchschnittlich zufrieden sind und wenn sie besonders lebendig wirkt”, sagt Böcker. Und das sei nur in den wenigsten Fällen gegeben.


Offline-Marketing: 67 Prozent der Community-Betreiber setzen auf Flyer - dabei wurde mehrfach nachgewiesen, dass deren Effekt gleich Null ist.


Online-Marketing: Das Verschicken von Newslettern ist noch immer eine der beliebtesten Werbemaßnahmen - dabei ist deren Erfolg laut Betreiber der Studie “äußerst begrenzt”.

Generell sei die Werbung oft zu unkonkret. “Alles, was den Nutzer unmittelbar betrifft, erregt seine Aufmerksamkeit”, sagt Goette. “Im Selbstversuch haben wir herausgefunden, dass die persönliche Kontaktaufnahme mit einem Nutzer etwa fünfmal so erfolgreich ist wie das anonyme Anschreiben per Newsletter.”

Je individueller, desto besser: Alles, was den Nutzer unmittelbar betrifft, erregt seine Aufmerksamkeit.

Mitgliederrekrutierung auf Empfehlung: Mund-zu-Mund-Propaganda ist im Netz ein probates Werbemittel. “Allerdings empfehlen Nutzer eine Seite nur weiter, wenn sie mit ihr überdurchschnittlich zufrieden sind”, sagt Studienleiter Jens Böcker.

Quelle: Spiegel Online, FH Bonn-Rhein-Sieg

AIM Consumer - 4. Quartal 2007

Donnerstag, März 13th, 2008

Die Ergebnisse des Austrian Internet Monitor Consumer des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Integral für das 4. Quartals 2007 liegen vor. Im 4. Quartal 2007 beträgt der Anteil der Internetnutzer insgesamt 4,75 Mio. (69 Prozent), im Jahr 2006 lag der Anteil noch bei 62 Prozent. Der Anteil der Intensivnutzer liegt bei 58 Prozent (3,95 Mio.). Überwiegend wird das Internet zu Hause genutzt (4,11 Mio. Personen). Im Büro nutzen 1,94 Mio. Personen das Internet, gefolgt von der Nutzung in der Schule bzw. der Universität (0,55 Mio. Personen).

Überwiegend nutzen Männer (77 Prozent) das Internet, der weibliche Anteil liegt bei 62 Prozent. Bei den Altersgruppen nutzen die 14- bis 29-Jährigen mit 92 Prozent das Internet am meisten, der Anteil der 30- bis 39-Jährigen liegt bei 82 Prozent, der Anteil der 40- bis 49-Jährigen ist mit 80 Prozent ebenfalls sehr hoch.

Der Hauptverwendungszweck des Internets ist das Versenden bzw. Empfangen von privaten E-Mails, gefolgt von Informationssuche und Zugriff auf aktuelle Nachrichten, Adress- und Telefonnummernsuche, Versenden bzw. Empfangen von beruflichen E-Mails, Suche nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen und Verwendung von Routenplanern.
Mehr Informationen.

ÖWA-Analyse Jänner 2008: aktuelle Zahlen

Samstag, März 8th, 2008

ÖWA Analyse Jänner 2008 - werbeplanung.at

Die drei größten Einzelangebote (EA) im Jänner sind:
Herold.at mit 1,7 Mio. Unique Clients (UC)
derStandard.at mit 1,4 Mio. UC und
Krone.at mit 1,1 Mio. UC

Die größten Dachangebote (DA) sind:
ORF.at Network mit 3,8 Mio. UC
Geizhals.at-Netzwerk mit 1,9 Mio. UC und
Herold.at Network mit 1,7 Mio. UC

Die größten Vermarktungsgemeinschaften (VG) in der ÖWA sind:
Tripple ad-locator.net mit 2,5 Mio. UC
Tiscover mit 2,5 Mio. UC und
Austria.com/plus mit 1,7 Mio. UC

Die VG Tripple ad-locator.net besteht aus den Dachangeboten Tripple contator.net und Geizhals-Netzwerk. Die VG Austria.com/plus aus den Dachangeboten austria.com Gruppe, Tirol.com Gruppe und Szene1 Network.

Die ÖWA-Analyse im Monats- und Jahresvergleich der Werbeplanung.at-Redaktion im Detail: ÖWA Analyse Jänner 2008, (PDF, 76 KB).

Quelle: Werbeplanung.at

“Kuschel”-Werbekampagne” startet im ORF

Samstag, März 8th, 2008

Mit Trailern im Fernsehen, Inseraten und Plakaten möchte der öffentlich-rechtliche Sender seine vielen Vorzüge erneut verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken.

„Man muss einfach wieder bewusst machen, dass der ORF Österreich ist, dass es der ORF ist, der Österreich bebildert, österreichische Inhalte vermittelt und zusätzlich für die Österreicherinnen und Österreicher aus der Welt berichtet. Es ist uns wichtig, dass die Menschen nach einer Phase des Zappens in den digital zugänglichen Kanälen wieder zur österreichischen Qualität des ORF zurückfinden“, so Pius Strobl, der ORF-Kommunikationschef.

Die Stärken des Senders sollen wieder vermehrt ins Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher gerückt werden. Dies versucht man nicht nur mit dem Claim „Am liebsten ORF“, sondern auch über das wohl bekannteste Symbol des Senders – das gute alte Auge. Dieses wird in der neuen Kampagne in moderner, zeitgemäßer Optik verwendet und ist zentraler Bestandteil in der Kampagne. Das Auge symbolisiert ein televisionäres Fenster zur Welt und transportiert die Kompetenz in den verschiedenen Bereichen.

Zweite visuelle Komponente der Kampagne sind die Moderatoren und Präsentatoren des Senders aus allen Bereichen. Sie sollen für Info-, Sport- und Unterhaltungskompetenz stehen und neben dem eigenproduzierten, fiktionalen Programm jene natürliche österreichische Programmfarbe, die von Verwechselbarkeit und Austauschbarkeit geprägt ist präsentieren.

Die erste Phase der Werbekampagne läuft bis Sommer. Bis dahin führen TV-Trailer und Inserate emotional auf den Claim hin. Nach dieser Phase wird er mit Slogans wie “366 Tage Information”, “2.651 Minuten Information pro Woche”, “Audienzen für über acht Millionen” bzw. “Die schönste Loge ist noch immer ihr Wohnzimmer” etc. untermauert.

Quelle: TVmatrix 

Online wird 2008 drittgrößter Werbeträger

Samstag, März 8th, 2008

Online-Werbung ist am Sprung zum drittgrößten Werbeträger Österreichs. Nach der Einschätzung von Werbeplanung.at überholt Online heuer Hörfunk und Plakat.

Werbekuchen 2007: fünf Prozent für Online

Im Umfeld der traditionellen Werbeträger erreichte Online 2007 mit den Gesamtwerbeinvestitionen von 127 Millionen Euro einen Anteil von fünf Prozent am gesamten österreichischen Werbekuchen.

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Internet-Werbeumsätze 2007

Die Markteinschätzung von Werbeplanung.at lautet 127 Millionen Euro. Damit ist der Online-Werbemarkt mit insgesamt 46 Prozent deutlich stärker gewachsen als vor einem Jahr in der Werbeplanung.at-Prognose 2007 eingeschätzt. Den größten Anteil mit 68 Prozent oder 86,3 Millionen Euro des Internet-Werbekuchens erzielte klassische Online-Werbung. Es folgt Suchwortvermarktung mit 36,5 Millionen Euro, E-Mail-Werbung und Affiliate-Marketing mit 2,9 und 1,4 Millionen Euro.

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Wachstumsprognose 2008: Platz 3 für Online
Die Wachstumsprognose für 2008 lautet: plus 42 Prozent oder ein Gesamtvolumen von 180 Millionen Euro. Damit wird – wenn Plakat und Hörfunk wie 2007 stagnieren – Online zum drittgrößten Werbeträger nach Print und TV aufsteigen. Die größte Zuwachsrate mit plus 56 Prozent wird dem Bereich Suchwortvermarktung prognostiziert.

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Die Methode:
Die Umsätze für klassische Online-Werbung basieren auf den Zahlen von Focus Media Research. In diese Studie fließen die monatlichen Umsätze der führenden Online-Werträger und Vermarkter. Nach Experteneinschätzung deckte diese Melderunde im letzten Jahr 76 Prozent des Gesamtmarktes ab. Die Umsätze der Segmente Suchwortvermarktung, E-Mail-Werbung und Affiliate-Netzwerke werden von Focus Media Research nicht erfasst. Diese Zahlen fügt die Werbeplanung.at-Redaktion durch Recherche bei führenden Anbietern und Agenturen hinzu.