Nov

18

MTV Schweiz und Tillate.com, die Schweizer Party- und Event Website, haben über längere Zeit eine Kooperation betrieben mittels der Events im TV und online dargestellt wurden. MTV hat die Eventberichterstattung Sponsoren verkauft.

Hier zwei Beispiele zur Eventberichterstattung im TV:

Auf Youtube findet man noch mehr davon: hier eine Übersicht aller Nightlife TV Videos

Auch goTV setzt sich seit längerem auf die Eventschiene und holt affine Sponsoren - aber auch Zuseher - mit ins Boot. Hier ein Beispiel vom Nuke Festival:

Kleinere Events bzw. Partys werden in Form von gesponserten Trailern angekündigt und verkauft:

Nov

16

YouTube’s goes offline with its most popular content creators — for an evening of musical acts, comedy sketches and screenings.

Dubbed YouTube Live, the one-night only showcase will feature performances by rapper Soulja Boy, Sarah Palin-spoofing vlogger LisaNova, masked martial artist Ask A Ninja and Discovery Channel’s MythBusters, among others.

The Google-owned company will host the event on Nov. 22 at Fort Mason Center in San Francisco.

For fans unable to make the trek to California, YouTube promises the entire two-hour event will stream live and in real time.

Since its launch, the popular video site has only supported pre-recorded content.

But with competitive video portals like Hulu experimenting with streaming broadcasts, some tech bloggers are speculating that the event is a stealthy way to test-drive new capabilities for the site and may even result in an announcement during the evenings festivities.

Anyways, YouTube said it intends to hold follow-up events to “YouTube Live,” but it gave no details on those plans. A concert in Tokya still seems to bet set up already as well…

This seems to be a first step to an interesting showcase for leading an internet brand into a modern crossmedia concept of presenting a brand online, on-air, on the ground and on-the-go. Keep your fingers crossed that Youtube makes it.

Nov

16

“Medienhaus Wien” untersuchte Newsroom-Modelle in Österreich, Spanien und Deutschland - Medienkonvergenz spielt für Journalisten untergeordnete Rolle
Zeitunglesen im Internet und Fernsehen am Handy - das Verschmelzen ursprünglich getrennter Mediensparten ist zwar für Konsumenten längst Wirklichkeit, auf der Ebene der journalistischen Arbeitspraxis ist die Medienkonvergenz aber noch nicht richtig angekommen. In nur wenigen europäischen Verlagshäusern werken Print-, TV- und Onlineredakteure unter einem Dach in einem gemeinsam organisierten Workflow. Das zeigt ein Forschungsprojekt, für welches das Medienhaus Wien Newsroom-Modelle in Österreich, Spanien und Deutschland untersuchte. Die Ergebnisse wurden heute, Freitag, in Wien heimischen Branchenexperten vorgestellt.

“Mehr am Podium als in der Realität”

“Die großen Multimedia-Diskussionen finden mehr am Podium von Branchenkonferenzen statt, als in der Realität der Redaktionen”, erklärten Medienhaus-Gesellschafter Daniela Kraus und Andy Kaltenbrunner im Vorfeld der Präsentation gegenüber der APA. Lediglich rund ein Fünftel der österreichischen Journalisten würden etwa derzeit bi- oder mehrmedial arbeiten.

Eine Komplettintegration ist jedoch ohnehin nicht um jeden Preis erstrebenswert. Unterschieden werden “Full Integration” (gemeinsames Gebäude und Workflowmanagement), “Crossmedia” (getrennte Sektionen aber übergreifende Zusammenarbeit) und “Koordination isolierter Plattformen” (Weitgehend getrennte Strategien). Welche Modelle sinnvollerweise implementiert werden, hängt dabei nur teilweise von den verlegerischen Interessen ab.

Wie der Forschungsartikel zeigt, determinieren insbesondere die nationalen Marktbedingungen und gesetzlichen Regulierungen den “Konvergenzgrad”. In Spanien entwickelten sich demnach aufgrund der vergleichsweise geringen Beschränkungen für “Cross-Ownerships” Medienunternehmen am ehesten zu tatsächlichen Multimedia-Häusern, heißt es.

Eine Besonderheit ist, dass es in Spanien auch zur - in den beiden anderen Vergleichsländern nicht vorhandenen - Konvergenz von TV- und Print-Prozessen kommt: Bei der regionalen “La Verdad Multimedia Group” kooperieren etwa die jeweiligen Chefredakteure von Print-, Online-, Radio- und TV bei Content, Themensetzung und diversen Kostenfragen. Anders als in Deutschland und Österreich gilt in Spanien nicht der Zeitungsmarkt, sondern der früh liberalisierte audiovisuelle Sektor als starke Größe. In Österreich sei die Verschmelzung zwischen Fernsehen und Zeitung durch die späte Entwicklung des dualen Systems verhindert worden, in Deutschland sei dies durch gesetzliche Konzentrationsbeschränkungen nicht möglich, so Kaltenbrunner.

Konvergenzfrage “zentrale Problemstellung”

Aber auch die Tageszeitungen müssten sich künftig im Hinblick auf den zunehmenden Leserschwund stärker als derzeit mit Konvergenzthemen auseinandersetzen. Printausgaben von österreichischen Tageszeitungen hätten innerhalb eines Jahrzehnts in der Internet-Generation der 15- bis 40-Jährigen knapp ein Fünftel ihrer Reichweite verloren. Durch die daraus resultierenden Fragen nach Mediendiversifikationsstrategien bleibe die Konvergenzfrage für Zeitungseigentümer eine “auf lange Sicht zentrale Problemstellung”.

Untersucht wurden die Tageszeitungen “Die Welt” und die “Hessisch-Niedersächsisch Allgemeine” in Deutschland, “El Mundo” und “La Verdad” in Spanien, sowie die heimischen Erscheinungen “Der Standard” und “Österreich”. (APA)

Nov

15

“Die Userzahlen wachsen, die Kosten explodieren: eine Million Dollar gibt Facebook im Monat allein für Strom (!) aus, hunderte Millionen fließen in den Ausbau der Serverinfrastruktur. Obwohl erst vor kurzem erfolgreich 500 Millionen “geraised” werden konnte, muss sich das erfolgreichste Social Network schon wieder auf die Suche nach frischem Kapital machen, und das könnte in Krisenzeiten weit schwieriger werden als gewöhnlich. Ein Leben ohne Attack, Superpoke und Status Updates muss derzeit zwar noch niemand befürchten - in einem halben Jahr könnte die Situation allerdings schon ganz anders aussehen, denn Facebook leidet unter einem Paradoxon des Web 2.0: die explodierenden Userzahlen verursachen Kosten, die durch die Werbeeinahmen nicht mal ansatzweise gedeckt werden können.

“Aufmerksamkeit = Geld” lautet das derzeitige Credo der Social Web Monetarisierung, doch betrachtet man das Finanzierungsmodell von Facebook aus der Nähe, dann scheint alle Theorie noch grauer als sonst. Denn obwohl Mark Zuckerbergs Vanitas-Spielwiese vor noch nicht einmal einem Jahr auf einen Firmenwert von saftigen 5 Milliarden Dollar geschätzt wurde, fehlen bislang die Realgewinne, die eine solche Bewertung rechtfertigen könnten.

Das ist besonders paradox, weil Facebook seit Mitte diesen Jahres erstmals den Hauptkonkurrenten MySpace in punkto unique Visits überflügeln konnte, und der Aufwärtstrend hält seitdem ungebrochen an, woran Europa einen hohen Anteil hat. Aber User aus der alten Welt sind teure Kunden, denn hierzulande kosten sowohl Bandbreite als auch Manpower eine ganze Latte mehr als in den USA. Die Betreiber kommen kaum mit der Skalierung der Infrastruktur nach, geben 1 Million Dollar im Monat für Strom aus und haben die 500 Millionen der letzten Finanzierungsrunde schon so gut wie verbraucht.
In Zeiten weltweiter Finanzkrisen liegt das Investorengeld aber bekanntlich nicht gerade auf der Straße rum, und CFO Gideon Yu war vorige Woche sicherlich nicht (nur) in Dubai, um auf Kamelen zu reiten.

Der teure Erfolg vermittelt einen realistischen Blick auf den Status Quo des Web 2.0: eine aktuelle Studie, die Ernest & Young für Burda Media durchführen, bestätigt, was alle Involvierten längst wissen: klickbasierte Werbung ist nicht der Weisheit letzter Monetarisierungsschluss.
Es steht zu vermuten, dass Facebook neues Investorengeld auftreiben kann, aber zugleich wird der Druck nach höheren Gewinnspannen akut, soll sich dieselbe Geschichte nicht in kürzester Zeit wiederholen. Eines zeigt die Geldnot des Branchenprimus jedoch überdeutlich: die goldene Ära der Start-Up Finanzierung, auch 2. Blase genannt, neigt sich rasant ihrem Ende zu: wer zukünftig sein Internet-Publikum finden und längerfristig entertainen will, wird nicht umhin kommen, sich ernsthaft Gedanken übers Geldverdienen zu machen.”

Ritchie Pettauer in seinem Artikel auf Blogpiloten

Nov

15

Ab Juni 2009 soll er auch den zeitversetzten Konsum von Sendungen über digitale Videorecorder (PVRs) ausweisen

Ab 2009 misst der Teletest auch Reichweiten über aon.tv, gab Betreiber GfK bei einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Teletest (AGTT) bekannt. Ab Juni 2009 soll er auch den zeitversetzten Konsum von Sendungen über digitale Videorecorder (PVRs) ausweisen. Mobiler TV-Empfang über UMTS ist als nächste Erweiterung in Diskussion. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 13.11.2008)

Nov

10

Orange

November 10, 2008 | Leave a Comment

Gerlinde Kaltenbrunner (* 13. Dezember 1970 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich) ist eine österreichische Extrembergsteigerin.
Die diplomierte Krankenschwester lebt seit ihrer Besteigung des Nanga Parbat im Jahre 2003 ausschließlich vom Expeditionsbergsteigen. Als Profibergsteigerin ist sie zwischen den Expeditionssaisonen auch mit Multivisionsshows unterwegs. Seit Sommer 2007 ist sie mit ihrem Bergpartner Ralf Dujmovits verheiratet und wohnt in Bühlertal im Schwarzwald.

Im Mai 2007 wurde sie bei dem Versuch, den Dhaulagiri zu besteigen, von einem Schneebrett erfasst und kurzzeitig unter der Lawine begraben. Sie konnte sich selbst befreien, während die spanischen Bergsteiger Santiago Sagaste und Ricardo Valencia, die an gleicher Stelle biwakierten, ums Leben kamen.[1]

Im Frühjahr 2008 startete sie erneut zum Dhaulagiri, den sie am 1. Mai 2008 schließlich erfolgreich bestieg.[2] Damit hat sie nun elf der vierzehn Achttausender erklommen und führt die Liste der erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen zusammen mit Edurne Pasaban und Nives Meroi an. [3]

Um alle 8000er bestiegen zu haben, fehlen Gerlinde Kaltenbrunner noch Mount Everest, Lhotse und K2. (Stand 1.September 2008)

Mark Beaumont is a record-breaking long-distance cyclist. He holds the record for cycling round the world, completing his 18,297 miles (29,446 km) route on 15 February 2008, having taken 194 days and 17 hours (the previous best being 276 days 19 hours 15 minutes).

Growing up on a farm in the Scottish highlands, Beaumont was home-schooled until the age of 14. Aged just 15, he completed a solo ride the length of Great Britain from John o’Groats to Land’s End.

To qualify for the world record, Beaumont was required to travel a route that passes through two approximately antipodal points. The route began and ended in Paris, France, taking in 20 countries across Europe, the Middle East, India, Asia, Australasia and North America. The bicycle used for the attempt was a Koga-Miyata with a Rohloff internal gearing hub. As well as the bike, he was carrying 30 kilograms (66 lb) of equipment such as tools, cameras and other equipment to support him on the journey.

Beaumont endured many hardships during his journey. In in Lafayette, Louisiana he was involved in a collision with a car and robbed later the same day, and elsewhere struggled with illnesses such as dysentery.

As a result of breaking the World Record, Mark Beaumont has raised £18,000 for charity.

Beaumont’s video diaries of the journey formed the basis of a documentary, “The Man who Cycled the World”, which was broadcast by the BBC in August 2008.

Nov

3

Online halbherzig?

November 3, 2008 | Leave a Comment

Ist das Online-Geschäft in einigen Medienunternehmen immer noch Experimentierfläche?

Investitionen in den Online-Bereich werden laut Alexandra von Quadt nicht nach den gleichen strengen Kriterien gesteuert wie Investitionen in das traditionelle Geschäft. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Befragung der Managementberatung Horváth & Partners unter Führungskräften der ersten und zweiten Ebene in Unternehmen der Medienbranche, die im Rahmen der Medientage München vorgestellt wurde.

Daher ist das Ergebnis der Studie auch nicht verwunderlich: Nur die Hälfte, genau 52 Prozent der Studienteilnehmer erreichen ihre Umsatz- und Ergebnisziele im Online-Geschäft. Dabei hat das Geschäft im Netz für 70 Prozent der Befragten eine vergleichbare oder sogar höhere Priorität im Verhältnis zum traditionellen Geschäft. Dieser von ihnen selbst zugemessenen Bedeutung werden die Unternehmen in der Planung und Steuerung ihrer Online-Aktivitäten bisher jedoch nicht gerecht. Nur 28 Prozent der Studienteilnehmer arbeiten mit einer strategischen Planung. Und nur knapp die Hälfte erstellt Business-Pläne für die Maßnahmen online.

An der Befragung, die Anfang Oktober 2008 durchgeführt wurde, nahmen 130 Führungskräfte aus allen Mediensparten in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Die detaillierten Studienergebnisse können per E-Mail unter medienstudie@horvath-partners.com angefordert werden.

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