Feb

28

Bis 2014 soll Übertragungs-Geschwindigkeit gesteigert werden - Kanzlerin äußert sich vor der Cebit

Bis Ende 2010 sollen alle deutschen Haushalte Zugang zu einem schnellen Internetanschluss haben. Dies betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag mit Blick auf die Cebit nächste Woche. Bis 2014 sollen zudem drei Viertel der Breitbandanschlüsse auf superschnelle Geschwindigkeit gebracht werden, wie die Kanzlerin ankündigte.

Schon heute haben nach Merkels Angaben 98 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, einen Breitbandanschluss zu bekommen. In 600 Gemeinden mit 730.000 Haushalten fehlen die technischen Voraussetzungen aber noch.

Merkel sagte in ihrer wöchentlichen Internet-Botschaft: “Um die Möglichkeiten neuer Computer nutzen zu können, brauchen wir die richtigen Anschlüsse, das heißt Breitbandanschlüsse.” Die Bedeutung der schnellen Datenverbindungen verglich Merkel mit dem Anschluss ans Stromnetz oder an die Wasserversorgung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von einer flächendeckenden Versorgung hänge auch die Zukunft der ländlichen Räume ab.

Das Ziel einer Breitbandversorgung auch auf dem Land hatte bereits der sogenannte IT-Gipfel Ende vergangenen Jahres ausgegeben. In den Konjunkturprogrammen hatte Merkel dies zur Priorität erklärt.

Nun bekräftigte sie, dass es für den Ausbau staatliche Fördermittel gebe, zum Beispiel für die Verlegung von Leerrohren als Voraussetzung für die Anschlüsse. Um die letzten Winkel des Landes zu erreichen, sollen zudem freiwerdende Rundfunkfrequenzen zur schnellen Datenübertragung genutzt werden.

Auf Dauer reichten Breitbandanschlüsse mit einer Übertragungsrate von einem Megabit pro Sekunde allerdings nicht aus, betonte Merkel. Neue Anwendungen erforderten weitaus höhere Übertragungsraten. Deshalb habe sich die Bundesregierung vorgenommen, es bis 2014 drei Vierteln aller Haushalte zu ermöglichen, 50 MBit-Anschlüsse zu erhalten.

Um die Telekommunikations-Unternehmen zum Investieren zu bringen, will Merkel ihnen Gewinne sichern. Die Regulierung der Märkte sei “so zu gestalten, dass dies für private Investoren auch rentabel ist”, meinte die Kanzlerin. Dies werde Thema von Gesprächen mit der EU-Kommission auf dem EU-Rat im März. (APA/AP)

Feb

27

“Wir wollen damit offener und transparenter werden” - Reaktion auf die massive Kritik an der eigenen Datenschutz-Politik

Das Online-Netzwerk Facebook will nach der massiven Kritik an seiner Datenschutz-Politik die Nutzer an künftigen Regel-Änderungen beteiligen. “Wir wollen damit offener und transparenter werden”, sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstagabend. Eine Grundidee ist, dass die Nutzer über Vorschläge für neue Regeln abstimmen können. Bei einer Beteiligung ab 30 Prozent sollen die Ergebnisse bindend sein. “Wir vertrauen unseren Nutzern und wir legen Wert auf ihren Beitrag”, sagte Zuckerberg. Entscheidungen über neue Produkte werde das Management aber weiterhin unabhängig treffen, betonte er.

Protest

Facebook hatte vergangene Woche massive Proteste seiner Nutzer ausgelöst, nachdem sich der Online-Dienst mit einer Änderung der Geschäftsbedingungen das Recht gab, Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt zu nutzen. Die Idee dahinter sei gewesen, Informationen eines Nutzers anderen Mitgliedern auch dann noch anzeigen zu können, wenn er sein Profil löscht. Nutzer und Datenschützer reagierten empört, Facebook nahm die neue Regel zurück. Man habe Fehler gemacht, räumte Zuckerberg am Donnerstag ein. Die stärkere Beteiligung der Nutzer sehe er als “aufregendes Experiment”, Facebook werde sich in Zukunft weiter in diese Richtung bewegen. (APA)

Feb

27

Das iPhone ist in Europa das beliebteste Smartphone. Besonders als tragbare Spiele-Konsole hat das Apple-Handy die Nase vorne. Nokias N95 ist dem iPhone dicht an den Fersen.

Apples iPhone ist das beliebteste Smartphone der Europäer. Das geht aus einer aktuellen ComScore-Studie hervor. Am zweiten und am dritten Platz wartet zwar Nokias N95 darauf, den Thron zu erobern, aber es gibt einen Bereich, in dem Apple zunächst unerreicht bleiben wird: Handy-Spiele. 14 Prozent aller iPhone-Nutzer haben im App Store schon mindestens einmal ein Spiel gekauft. Dem gegenüber stehen nur sechs Prozent der N95-8GB-Nutzer, die jemals für ein mobiles Spiel bezahlt hätten. Die Zahlen mögen auf den ersten Blick niedrig wirken. Nutzer von anderen Handys kaufen jedoch im Durchschnitt nur zu 1,6 Prozent mobile Spiele.

Die Analysten von ComScore sehen unterschiedliche Gründe für Apples Erfolg: “Der App Store ist unwarscheinlich einfach zu nutzen. Jeder kennt ihn und er ermöglicht Spiele-Entwicklern leicht Spiele für das iPhone zu schreiben und zu vermarkten”, meint Alistair Hill von ComScore. Außerdem wird das iPhone meist von vorneherein als “Daten-Handy” gekauft. Deshalb laden iPhone-Nutzer auch eher Spiele auf ihr Mobiltelefon, meint Hill weiter.

03.02.2009 | 07:40 |  (DiePresse.com)

Feb

26

Der Medienriese Viacom untersucht die Medien-Nutzung der Kleinen.

Seine „Media-Mäuse“ hat Viacom, fünftgrößter Medienkonzern der Welt (MTV, Viva, Kinder-TV Nick), unter die Lupe genommen. Am Donnerstag präsentierte er seine neue (deutsche) Kinder- und Jugendstudie in Wien: u.a. über die Generationen, die die Studie als „Nick Jr.“ (Vorschulkinder) und „Mindsets 3.0“ (14- bis 29-Jährige) bezeichnet.

Bei den Drei- bis Sechsjährigen wurden vergangenen Sommer 20 Testpersönchen samt Familie in Berlin, Hamburg, München interviewt, gefilmt, zum Tagebuchführen angestiftet. Ergebnisse: Bei den Kleinen liegen in Sachen Mediennutzung Fernsehen und CD/Kassette voran („täglich“), DVDs werden „mehrmals pro Woche“ eingelegt. Dann folgen in Abstufungen Radio, Computer, Konsole, Internet (Letzteres: einmal pro Monat).

In Lebenswelttypen eingeteilt werden die Kinder folgendermaßen:
•„Retro-Racker“: traditionell erzogen, klassisches Spielzeug, Märchen, aber auch Medienfiguren („Janosch“, „Sandmännchen“, „Nils Holgersson“) spielen eine große Rolle.
•„Senior-Steppkes“: von Erwachsenenästhetik und -orientierung geprägt, vor allem lehrreicher Medienkonsum, Medienfiguren sind zwar interessant, werden aber nicht ins reale Leben „mitgenommen“.
•„Konsum-Knirpse“: Ausstattung (Kleidung, Spielzeug) spielt große Rolle, klassische Mädchen-Buben-Typologie (rosa/blau). Medienfiguren und Interessen: SpongeBob/Fußball, Barbie/Prinzessin.
•„Wirbel-Wichte“: autonom erzogen, Natur, Abenteuer spielen große Rolle. Nutzen Medienangebote, die sinnlichen Mehrwert oder wenigstens Action bieten.
•„Media-Mäuse“: mediale Vorreiter ihrer Altersgruppe, Medienfiguren sehr präsent, eigener Fotoapparat, TV, DVD, Konsole.

Für die 14- bis 29-Jährigen (über 5000 Befragte) wurden ähnliche Kategorien geschaffen: 28Prozent von ihnen sind demnach „Prestige-orientiert“ („Bin ich nicht super?“), 26Prozent „gesetzt“ („Zu Hause ist es am schönsten“). 21Prozent werden als „Authentische“ beschrieben („Ich bleibe mir treu“), 13 Prozent seien „Genügsame“ („Wenn das Wörtchen ,wenn‘ nicht wär“) und zwölf Prozent „Trendsmitter“ („Wo ich bin, ist vorn“). Freunde treffen, Musik und Sex macht den Teens und Twens am meisten Spaß. Das Internet folgt auf Platz vier, Fernsehen auf Platz sechs. Noch ein Ergebnis: Klischees wie „Komasaufen“ und „Generation Porno“ seien unangebracht, das seien nur Randgruppenphänomene.

26.02.2009 | 19:02 |  (Die Presse)

Feb

26

An den Machern der Dickschiffe unter den Online-Medien perlt die Wirtschaftskrise weitgehend ab. Die düsteren Prognosen in Sachen Werbespendings jagen ihnen kaum Angst ein.

Und plötzlich mutiert ein Nachteil zum Vorteil: Gerade weil der Anteil der Online-Werbespendings an den Gesamtwerbeausgaben in Österreich noch weit hinter jenen in anderen europäischen Märkten hinterherhinkt und gerade weil eben Online-Werbung noch so ein zartes Pflänzchen ist, lassen sich die Vermarkter heimischer Online-Medien selbst von den düsteren wirtschaftlichen Prognosen für die Gesamtwirtschaft im heurigen Jahr nicht ins Bockshorn jagen. Die Vorzeichen stehen nämlich trotz Finanz-, Wirtschafts- und Medienkrise auf Wachstum. Selbst die übelsten Pessimisten gehen nicht davon aus, dass der Anteil der Online-Werbung am Gesamtwerbekuchen abnimmt. Im Gegenteil: Heuer wird in Österreich (auch relativ) mehr in Online-Werbung investiert als je zuvor.

DiePresse.com: In der Krise liegt eine Chance

„Unsere Entwicklung in der ÖWA zeigt, dass wir im vergangenen Jahr die Unique Clients im Jahresschnitt um 62,7 Prozent gesteigert haben und uns damit ins vordere Feld der Online-Dienste katapultiert haben“, resümiert
Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin von Die Presse Digital. Ihr Fazit für 2008: „Insgesamt ist das Jahr für uns sehr gut verlaufen.“ Auch wirtschaftlich: „Beim Umsatz haben wir nach einem sensationellen Jahr 2007 im Vorjahr zwar ebenfalls Zuwächse verzeichnet, die Kurve wurde aber etwas flacher.“ Ob die Kurve heuer weiter verflacht, wird sich noch weisen: „Das Jahr 2009 ist mehr denn je von Abwarten geprägt, insofern ist eine Einschätzung schwieriger denn je. Wir gehen aber davon aus, dass es auch das Jahr der vielen neuen Chancen sein wird. Jeder ist gezwungen, alles zu überdenken – und davon kann die Online-Branche nur profitieren.“
Inhaltlich hat sich auf der Website der Styria-Tageszeitung im abgelaufenen Jahr eine ganze Menge getan, wie Peter Krotky,
Geschäftsführer und Chefredakteur von Die Presse Digital, zu erzählen weiß: Vom Gesundheits-Channel, diversen Desktop-Tools, einem Uhren-Ressort, dem Ausbau des Wetter-Ressorts und dem Start erster Blogs in der ersten Jahreshälfte über die Implementierung alter „Presse“-Ausgaben der Nationalbibliothek und eine Mobilversion der Zeitung bis zum
„Kanzlomaten“ rund um die Nationalratswahl, einem Stellenmarkt-Teil und der Online-Entsprechung des Supplements „Schaufenster“ gibt es viele neue Features auf diepresse.com. 2009 sollen weitere folgen. Noch gibt sich Krotky allerdings zugeknöpft: „Man darf gespannt sein.“ Vermarktungstechnisch haben sich für Dellantonio und ihr Team neue Dimensionen aufgetan: „Durch unsere Aktivitäten im vergangenen Jahr sind wir nun in der Lage, ein breiteres Spektrum anzubieten – wir haben mit dem Launch von Schaufenster-Online und der Kooperation mit Chilli.cc neben der ohnedies interessanten klassischen „Presse“-Zielgruppe zwei sehr spannende und noch schärfere Zielgruppen im Portfolio.“

oe24-Netzwerk: mit breiter Brust

Martin Gaiger, Geschäftsführer des oe24.at-Netzwerks, geht davon aus, dass „die hohe Effizienz der Online-Werbung und der immense Nachholbedarf der österreichischen Werbewirtschaft im Online-Bereich 2009 ein weiteres Wachstum für Online-Werbung ergeben wird“. Auch für das oe24.at-Netzwerk geht Gaiger von einem Wachstum aus: „2008 konnten wir 34,1 Prozent mehr Werbeumsatz verzeichnen, welcher sich – so viel ist heute mit Sicherheit bereits festzustellen – 2009 nochmals deutlich erhöhen wird. Schon im Jänner lagen wir knapp 30 Prozent über dem Vorjahr, und im Februar sind wir bereits mehr als 50 Prozent im Plus.“
Zurückzuführen sei diese Entwicklung vor allem „auf die nachhaltig gute Performance unserer beiden Top-Reichweitenseiten oe24.at und wetter.at, unsere Diversifikationsstrategie und das Bestreben der Top-Werber, gerade in Krisenzeiten das möglichst effizient einzusetzende Werbebudget auf verlässliche und erfolgreiche Plattformen zu konzentrieren“.
Das Angebot des oe24.at-Netzwerks wurde in den vergangenen Monaten konsequent ausgebaut: „Wir haben alleine in den vergangenen vier Monaten acht weitere Online-Plattformen gelauncht, vom Rezepteportal wirkochen.at über das Immobilienangebot immoads.at bis zur Jobbörse austriajobs.at.“ Weiters wird das inhaltliche Angebot von wetter.at weltweit um weitere 2.000 Destinationen ausgeweitet, dem Online-Reisebüro joe24.at wird ein Relaunch verpasst, oe24.at wird technisch geliftet und „bis zum Frühjahr launchen wir vier neue Online-Plattformen, die mit Sicherheit für Aufmerksamkeit sorgen werden“, gibt sich Gaiger kämpferisch. Was Gaiger besonders freut: „Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren beständig zum größten österreichischen
Medienangebot im Web nach dem ORF entwickelt.“

Salzburg.com: zweistelliges Plus geplant

„Wir sind sehr zufrieden und konnten dem Trend entsprechend um 30 Prozent zulegen“, hat auch Robert Rosin, Leiter Internet & Neue Medien bei den Salzburger Nachrichten/Salzburg.com, am Wirtschaftsjahr 2008 wenig auszusetzen. Und auch heuer hat Rosin nicht vor, über Umsatzeinbußen zu klagen: „Wir hoffen trotz der negativen Konjunkturaussichten im Online-Bereich und gegen den Trend ein zweistelliges Plus gegenüber 2008 einfahren zu können.“ Die inhaltliche Basis für zukünftiges Wachstum wurde bereits im Vorjahr gelegt: „Wir haben sehr erfolgreich eine Salzburg-Community gelauncht und die Website mit einer komplett neuen Suche ausgestattet. Ebenfalls neu wurde der Videobereich gestaltet.“ Auch heuer wollen Rosin und sein Team nicht untätig sein: „Für 2009 planen wir die Rubrikenmärkte mit neuen und verbesserten Features sowie eine mobile und iPhone-optimierte Website und als größeres Projekt die Verortung der Artikel und Userbeiträge.“

Kurier.at: Design wird überarbeitet

„2008 war ein Jahr mit hohen Erwartungen, die sich nicht alle erfüllt haben“, erklärt Petra Schaller, Leitung Sales Kurier.at: „So blieben
die EURO und Peking 2008 (inter-)national hinter den Planwerten.“ Trotzdem konnte „Kurier.at insgesamt die budgetären Erwartungen für 2008 aber übertreffen“. Und das soll auch 2009 so sein: „Wir werden die nochmals deutlich gesteigerten Erlöserwartungen für 2009 durch
kontinuierliche Vergrößerung der Reichweite erreichen.“ Und zwar „mittels optimierter Darbietung der redaktionellen Inhalte und der Anreicherung der Plattform mit neuen Angeboten, Channels und Features“.
Was die Vermarktung anbelangt, will Schaller heuer „ein verstärktes Augenmerk auf Sonderwerbeformen legen, mit denen wir einen hohen Kundennutzen aufgrund gesteigerter Interaktivität und somit Einbeziehung des Users erreichen.“ Was den Webauftritt an sich anbelangt, will Kurier.at-Chef Ronald Schwärzler „das Design überarbeiten und eine modernere, großflächigere Bildsprache, kombiniert mit einer noch intuitiveren Benutzerführung, implementieren“. Mit der klaren Zielsetzung, „die Akzeptanz von Kurier.at weiter zu steigern“.
Schon im Vorjahr wurde das Nachrichten- und Serviceangebot des „Kuriers“ für Handy-Nutzer neu aufgesetzt und inhaltlich erweitert. Schwärzler: „Wir konnten innerhalb von wenigen Monaten die Zugriffe auf unser mobiles Angebot fast verdreifachen.“ Auf der Website selbst bietet Kurier.at seit Dezember mit dem Genuss-Channel ein neues redaktionelles Angebot aus der Welt der Kulinarik mit Rezepten, Restaurantkritiken und Weintipps.“

krone.at / krone.tv: Innovativ und erfolgreich

„2008 war für uns ein Jahr der Innovationen und sehr erfolgreich“, zieht Susanne Obermayer, Geschäftsführerin von Krone Multimedia und damit verantwortlich für das Multimedia-Engagement des Krone Verlages, eine positive Bilanz: „Wir haben in diesem Jahr unsere digitalen Brands mit dem Internet-Fernsehen krone.tv, der Web-2.0-Plattform CookingStars.at und den mobilen Angeboten m.krone.at und krone.tv auf DVB-H erfolgreich gelauncht beziehungsweise weiterentwickelt.“
Vor allem das im Oktober 2007 gestartete krone.tv erweist sich Obermayer zufolge als „der große Senkrechtstarter“. Zahlen und Daten gefällig? „Mit rund 300.000 regelmäßigen Nutzern laut ÖWA ist krone.tv das reichweitenstärkste österreichische Internet-TV. Neben Nachrichten aus Österreich und aller Welt punkten wir dort vor allem mit Exklusivinterviews, die uns besonders gute Quoten bescheren.“
Seit Herbst des Vorjahres ist krone.tv auch für Werbe-Kunden geöffnet: „Diese Platzierungen werden von den Kunden sehr gut angenommen, daher werden wir dieses Angebot auch heuer weiter ausbauen“, erklärt Obermayer. Die Strategie, nicht nur auf ein Online-Medium zu setzen, sondern „unsere digitalen Brands zu forcieren“, habe sich als genau richtig erwiesen. Und auch die Umsatzentwicklung ist äußerst positiv zu sehen. „Die Werbespendings verzeichnen erfreuliche Zuwachsraten“, sagt Obermayer ein Blick in die Auftragsbücher: „Die Prognosen weisen auch für 2009 einen – wenn auch aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage gebremsten – Zuwachs für die Online-Werbung aus.“ Krone Multimedia hat jedenfalls für alle Fälle sein Verkaufsteam ausgebaut. Weiters wurde zu Beginn des Jahres mit m.krone.tv Internet-Fernsehen fürs Mobiltelefon gestartet. Weitere Neuerung: „Die Regionalisierung von krone.at ist mit aktuellen Ausgaben für fünf Bundesländer bereits sehr weit fortgeschritten – bis Sommer wird die Regionalisierung abgeschlossen sein.“

derStandard.at: Spannendes Jahr 2009

Für derStandard.at, den Webpionier unter den Tageszeitungen, ist 2008 laut deren Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner „sehr gut gelaufen“: Die Umsätze sind auf 11,4 Millionen Euro angewachsen, der Gewinn konnte Hinterleitner zufolge um 30 Prozent gesteigert werden. 2008 war aber nicht nur von kommerziellen Höhenflügen geprägt, sondern auch „von der Implementierung eines neuen Redaktionssystems und einer Layoutumstellung.“ Darüber hinaus wurden die Redaktion weiter ausgebaut und multimediale Elemente wie derStandard.at/TV auf der Website eingeführt. Auch für heuer ist so einiges geplant: „2009 werden wir die Suche und unsere Forenapplikation verbessern und erweitern. Im Zentrum bleibt aber auch heuer der Ausbau der redaktionellen Berichterstattung mit einzigartigen Inhalten.“ Bereits zu Jahresende 2008 wurde die Layoutumstellung realisiert, in deren Rahmen „die Werbeflächen pro Seite reduziert wurden, um die Attraktivität der einzelnen Werbeplätze zu erhöhen“. Auf die Frage, wie sich das Werbejahr 2009 darstellt, meint Hinterleitner nur: „Spannend …“

tele.at: Unique Clients kapitalisiert

Auch Hans Metzger, Geschäftsführer„tele“ und tele.at, hat ein erfolgreiches Online-Jahr hinter sich gebracht: „Die Online-Umsätzehaben sich sehr erfreulich entwickelt. tele.at konnte seine mittlerweile 200.000 Unique Clients endlich kapitalisieren.“ Zusatz: „DieZusammenarbeit mit AdLINK funktioniert prächtig.“ Auf der inhaltlichen Ebene war 2008 „die Konzentration auf die Kernkompetenz von„tele“, nämlich die perfekte, aktuelle Übersicht für 100 Sender, das Hauptthema“ für die tele.at-Macher. Außerdem bietet tele.at nun kompetente Hilfestellung bei der Filmauswahl mit tausenden Filmbewertungen. Im laufenden Jahr gibt es laut Metzger ein contentbezogenes Hauptziel: „die Individualisierung der Programminformationen ähnlich iGoogle“. Vermarktungstechnisch bietet Metzger demnächst neben den klassischen Werbeformaten auch „Site-Branding und weitere Sonderwerbeformen“ an. Sorgen muss man sich um den Webauftritt des TV-Programmmagazinsjedenfalls keine machen: „Für tele.at bin ich sehr optimistisch“, betont Metzger: „Allen Prognosen und Vorbuchungen nach wird 2009 wieder ein Superjahr werden!“

ORF.at: 2009 10 bis 15 Prozent Plus

„2008 war nicht ganz so stark wie ursprünglicherwartet“, blickt Petra Höfer, Leitung Marketing & Vermarktung orf.at, auf das Vorjahr zurück, betont aber: „Mit einem Jahreswachstum von plus 23 Prozent zu 2007 sind wir trotzdem zufrieden.“ Muss man wohl auch sein in Zeiten wie diesen, denn 2009 wird orf.at Höfer zufolge nicht mehr ganz so rasant wachsen: „Online-Budgets werden heuer noch kurzfristiger platziert und Einschätzungen sind deswegen heuer besonders schwer zu machen.“ Die Vorzeichen sind positiv: „Der Jänner war bei uns ganz erfreulich. Meine Erwartungen für 2009 liegen zwischen 10 und 15 Prozent Plus.“ An sicht- und spürbaren Veränderungen im ORF.at-Angebot sind für heuer geplant: fm4@orf.at NEU (ist schon realisiert), die weitere Ausweitung des Video-on-Demand-Angebots und die Zusammenfassung aller Video-on-Demand-Angebote des ORF auf einer zentralen Online-Plattform. Bereits im Vorjahr wusste ORF.at mit der Fußball-Challenge 08, starmania@orf.at NEU, futurezone@orf.at NEU sowie umfangreichen und multimedialen Specials zu EURO 08, den Olympischen Spielen Peking und der Nationalratswahl zu beeindrucken. In Sachen Vermarktung wird ORF.at „die Weiterentwicklung im Bereich gestreamter Produkte und mobiler Angebote vorantreiben“.

kleinezeitung.at: Relaunch ante portas

„Mit www.kleinezeitung.at konnten wir im Vergleich zum Vorjahr die Unique Clients im Jahresschnitt um 38 Prozent steigern“, blickt Walter Walzl, Geschäftsführer Kleine Zeitung Digital, auf das vergangene Jahr zurück. Auch einnahmenseitig ist man in Graz mit dem Portal der „Kleinen Zeitung“ im Jahr 2008 zufrieden: „Neben der Steigerung im nationalen Geschäft, freuen wir uns auch über die sehr gute Entwicklung im regionalen Online-Geschäft.“ Auch 2009 sollten sich die Dinge gut entwickeln: „Wir sehen das kommende Jahr als Chance für den Online-Markt, denn im Vergleich zu anderen Medien kann man im Online-Bereich auch mit kleineren Budgets große Wirkung erzielen.“ Zum Beispiel in den regionalisierten Bereichen von kleinezeitung.at: „Mit den 2008 neu gelaunchten 707 Gemeinde- und Bezirksseiten bieten wir unseren Usern Nachrichten und Serviceinhalt für jede steirische und Kärntner Gemeinde beziehungsweise jeden Bezirk.“ Die Pläne für 2009 sind laut Walzl folgende: „Das im vergangenen Jahr stark vergrößerte Videoteam wird für noch mehr multimediale Berichterstattung aus der Region sorgen. Und demnächst ist ein großer Relaunch unserer Seite mit vielen neuen Features geplant. “Parallel zum Relaunch werden übrigens auch „neue Werbeformen im Video-Bereich und großflächige Werbeformate auf der Startseite“ angeboten. Ebenfalls neu sind die Belegungsmöglichkeiten in den Themenfeldern „Magazin Frauen“, „Magazin Männer“ und „Freizeit“.

LAOLA1.at: Tendenz hin zu Neuen Medien

„2008 war für uns ein strategisch sehr wichtiges Jahr“, rekapituliert Karl Wieseneder, Geschäftsführer von laola1.at: „Die wichtigsten Projekte 2008 waren neben unserem Markenwechsel von Sport1.at auf laola1.at sicherlich die EURO 08 im eigenen Land und die Olympischen Sommerspiele in Peking. Das Jahr 2008 war für uns das mit Abstand umsatz- und reichweitenstärkste seit der Unternehmensgründungim Jahr 2001.“ 2009 sieht Wieseneder hingegen „mit gemischten Gefühlen entgegen“. Warum? Wieseneder: „Einerseits lässt sich aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage natürlich eine gewisse Werbe-Depression erkennen. Andererseits erwarten wir uns auch eine Tendenz hin zu Neuen Medien, wie Online oder Mobile, denn nirgendwo sonst ist das eingesetzte Kapital so konkret messbar. Deshalb sehen wir die derzeitige Krise auch als Chance für den effizienten Werbeeinsatz im Online- und Mobile-Bereich.“ 2008 wurden bei laola1.at die Kernprodukte Live-Ticker und Datendienste sowohl inhaltlich als auch technisch erweitert und verbessert. Wieseneder: „Die laufenden Zugriffsrekorde (zuletzt im Jänner 2009) zeigen, dass diese Maßnahmen vom User sehr gut aufgenommen wurden.“ Weitere Zugriffsrekorde sind nicht ausgeschlossen, schließlich konnte laola1.tv einige neue Videorechte wie etwa die Eishockey-Champions-League, Volleyball-Champions-League und zahlreiche Fußball-Freundschaftsspiele exklusiv erwerben und verwerten. Was vielen vielleicht gar nicht so bewusst ist: „laola1.tv verzeichnet Zugriffe aus über 90 Ländern.“ Und Geld soll 2009 natürlich auch in die Kassen gespült werden: „Unser Verkaufsteam wird auch 2009 wieder Trends in der Vermarktung schaffen. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Online-Videos und TV-Spots, wodurch technologische Entwicklungen völlig neue Wege zur Interaktion mit den Kunden beschritten werden können“, kündigt Wieseneder an. Zudem will der Boss von laola1.at auch im Bereich des Mobile Marketings „attraktive Pakete für unsere Kunden“ schnüren.

ATV.at: Bewegtbild als Treiber

„Die Umsätze haben sich langsam, aber kontinuierlich gesteigert. Wir sind mit der Entwicklung zufrieden“, erklärt Klaus Bitschi, Leitung Sonderwerbeformen & Interactive beim TV-Sender ATV. Die Ziele für 2009 sind angesichts des kurz vor dem Relaunch stehenden Internetauftritts hoch gesteckt: „Unsere Pläne sind ambitioniert. Wir denken aber, dass aufgrund der vielfältigen, neuen und attraktiven Werbemöglichkeiten in Verbindung mit attraktiven Bewegtbildinhalten sich 2009 – auch trotz vielbeschworener Krise – durchwegs positiv entwickeln wird, und das hinsichtlich der Umsätze, aber auch was die Zugriffs- und Nutzungszahlen der neuen Site anbelangt.“ Und was soll atv.at demnächst inhaltlich so bieten? Bitschi: „atv.at steht kurz vor dem Relaunch als Video- und Communityportal. ATV.at neu stellt sendereigenes Bewegtbildmaterial und User Generated Content kombiniert dar und bietet vielfältige und teils völlig neuartige Möglichkeiten der Interaktion.“ ATV-Sendungen,-Serien und -Filme werden im Bereich „Fernsehen“ dargestellt, mit Inhalten angereichert (Bonusmaterial, Zusammenfassungen, Behind-the-Scenes-Beiträge) und mit interaktiven Angeboten verknüpft. Der Bereich „Video“ bietet gemischte Inhalte: Die Internetredaktion erstellt dort eigens für die Plattform generierte Clips und zeigt ausgewählten User Generated Content, die in übersichtlichen Kanälen präsentiert werden. Dies – so Bitschi – gewährleiste eine nutzerfreundliche und redaktionell sinnvolle thematische Aufbereitung der Inhalte. „Die dritte Säule ist der Community-Bereich, in dem es attraktive Web-2.0-Features gibt und sich die User untereinander austauschen können“, erläutert Bitschi. Neu sind auf der Website des bundesweiten Privat-TV-Senders auch einige Werbemöglichkeiten: „Man kann hinkünftig nicht nur klassisches Bannering und Online Special Ads wie etwa Sponsorings, Gewinnspiele oder Buttons buchen – ab sofort gibt es auch die Möglichkeit, klassische TV-Spots als Video-Ads auf der Internetplattform zum Einsatz zu bringen. Zusätzlich sind In-Flash-Sonderwerbeformen wie etwa interaktive und dynamische Buttons für E-Commerce-Lösungen und Direct-Response-Kampagnen sowie Inserts und Skinbrandings möglich.“

News Networld: Reichweitenverdoppelung

Für Wolfgang Schwayda, den Verkaufsleiter der News Networld, war „2008 ein sehr gutes Jahr“. Der Grund: „Wir konnten unsere Umsätze gegenüber dem Vorjahr erheblich steigern und einige neue Kunden gewinnen.“ Auch heuer wird das Online-Angebot der Verlagsgruppe News von der Krise nicht einmal gestreift: „Wir gehen davon aus, dass wir 2009 eine höhere Zuwachsrate als 2008 haben werden.“ Wie Schwayda auf derartige Forecasts kommt, ist schnell erklärt: „Wir werden neben den starken Marken aus der Verlagsgruppe News 2009 weitere Portale vermarkten und unsere Reichweite mehr als verdoppeln.“ Die Hausaufgaben hat man 2008 jedenfalls gemacht: „Im vergangenen Jahr haben wir viele Neuerungen umgesetzt, hervorzuheben wäre unser neues interaktives TV-Programmauf tv-media.at.“ Und auch heuer ist auf der inhaltlichen Ebene wieder so einiges geplant – frei nach der Devise „Stillstand ist Rückschritt“. Schwayda: „2009 werden wir neben dem Ausbau der Printtitel auch die Plattform news.at komplett erneuern. Darüber hinaus sind weitere Themenportale geplant.“

gmx.at: auf dem Niveau von gmx.de

„Gleich bei der ersten Ausweisung im Rahmen der jüngsten ÖWA Plus konnte sich gmx.at als größtes österreichisches Online-Serviceportal und als zweitgrößtes Online-Angebot im österreichischen Internet positionieren“, freut sich Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet Media AG/gmx.at: „Und auch der wirtschaftliche Erfolg von gmx.at hat unsere ambitionierten Erwartungen deutlich übertroffen. So haben wir nicht nur eine Umsatzsteigerungvon fast 300 Prozent realisieren können, sondern konnten bei wirtschaftlich wichtigen Leistungs-Kennziffern im ersten Jahr bereits annähernd auf dem Niveau von gmx.de liegende Werte erzielen.“ Auch für 2009 macht sich Ehrlich keine Sorgen: „Wir sind mit der Umsatzentwicklung trotz der Schwäche des Werbemarktes sehr zufrieden und erwarten eine Fortsetzung unseres dynamischen Wachstums.“ Auf das heurige Jahr bezogen meint Ehrlich: „Online wird auch in 2009 im Gegensatz zu den klassischen Medien deutlich wachsen. Vor allem die umfängliche Marktanteilsverschiebung hin zu Online wird ungebrochen anhalten beziehungsweise könnte sich beschleunigen und verstärken.“ 2008 stand für gmx.at ganz im Zeichen des Roll-outs: „United Internet bietet mit gmx.at seit März 2008 ein General-Interest-Portalangebot speziell für österreichische Nutzer an. Dieses beinhaltet neben den bekannten GMX Services wie dem beliebten E-Mail-Dienst umfassende lokale Inhalte und Services.“ Heuer soll gmx.at kontinuierlich ausgebaut werden, und auch eine mobile Version ist für 2009 laut Ehrlich geplant. Vermarktungstechnisch entwickelt die United Internet Media AG ihr Angebot in Sachen gmx.at kontinuierlich weiter: „Neben unseren leistungsstarken Werbeformaten, die insbesondere den Trend zu mehr Bewegtbildwerbung nachhaltig unterstützen, bieten wir mit unserem Targetingsystem TGP, das auf Basis von soziodemografischen, Behavioral-, psychografischen sowie Kaufverhaltens- und Mediennutzungsdaten eine sehr präzise Ansprache klassischer Zielgruppentypologien ermöglicht, den Effizienzvorteil der direkten und streuverlustminimierten Zielgruppenansprache.“

Geizhals.at: Geiz ist gerade jetzt geil

Für Geizhals.at haben sich die Umsätze 2008 „unerwartet erfreulich entwickelt, was mit dem abnorm guten vierten Quartal zu tun hatte. An Innovationen hat man sich bei Geizhals.at für das laufende Jahr so einiges ausgedacht: „Verbesserte Suchfunktionen und noch klarere Zuordnungen auf Geizhals.at für Produkte und damit auch für Werbung.“ Und: „Bei den Werbeformen haben wir auch tolle Neuigkeiten – keine Standard-Formate, sondern sehr individuelle Geizhals-spezifische Lösungen, wie beispielsweise das Content Integrated Featured Product.“

Autor: Maximilian Mondel

Feb

25

Alles neu bei Qype

Februar 25, 2009 | Leave a Comment

Nach dem Abgang von Gründer Stephan Uhrenbacher stehen bei der lokalen Bewertungsplattform Qype weitere große Veränderungen an. In wenigen Tagen legt sich der erfolgreiche Dienst ein komplett überarbeitetes Erscheinungsbild zu. Nicht nur die Farbgebung der Seite verändert sich komplett, Qype bekommt auch ein völlig neues Logo. Die vier handschriftlich anmutenden Buchstaben sollen die enorme Bedeutung der Community widerspiegeln, die durch ihre Beiträge das Portal füllt und es lebendig mache, teilt das Start-up mit.

Das Qype-Logo im Wandel der Zeit

Ein weiteres Ziel des Relaunches ist die Verbesserung der Nutzerführung. “Mit der neuen Version von Qype wollen wir unsere Nutzer schneller zum Ziel führen und ihre Aktivität auf der Seite steigern, indem wir ihnen weitere Möglichkeiten der Interaktion und der Individualisierung eröffnen”, sagt Qype-Chef Stephen Taylor. Mit der neuen Version könnten sich die Benutzer der Seite noch stärker von den Erfahrungen Anderer inspirieren lassen. Die neue Navigationsleiste mit Kategorien wie “Essen und Trinken”, “Nachtleben” und “Shopping” lädt die Qype-Nutzer künftig zum Stöbern ein. Ein großer Schritt nach vorne, denn mitunter gestaltete sich die Suche nach interessanten Plätzen bei Qype recht schwierig. Die neue Navigationsleiste lässt sich zudem individuell konfigurieren. Neben dieser Individualisierung rückt bei Qype die Regionalität in den Vordergrund. In der neuen Version sind auch Suchanfragen in einzelnen Stadtteilen möglich. Eine Funktion, die sich viele Nutzer bereits mehrmals gewünscht haben.

Die neue Qype-Welt

Bei diesen harten Veränderung werden sich die Hamburger auf einige Diskussionen gefasst machen müssen. Insbesondere die neue Farbgebung und das neue Logo werden sicherlich nicht bei allen Nutzer ankommen. Gerade Intensivnutzer haben sich über die Jahre an die außergewöhnliche Farbkombination gewöhnt. Bei neuen Nutzer kam das neue Design offenbar gut an. “We did tests with new users for a change and found that everyone who did not know Qype prefers new design to old design”, schreibt Qype-Gründer Uhrenbacher bei Twitter. In Deutschland erreicht Qype laut Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) monatlich 1,49 Millionen Unique User. Die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) zählte im Januar 4,7 Millionen Visits und 15,2 Millionen Page Impressions. Bei der Premiere im März des vergangenen Jahres waren es nur 2 Millionen Visits und 7,2 Millionen Seitenabrufe.

Feb

25

Neue Unit ist für die Vermarktung von krone.at, krone.tv, m.krone.at, m.krone.tv und CookingStars.at zuständig

Krone Multimedia, verantwortlich für das Multimedia-Engagement des Krone Verlages, bündelt die Vermarktung seiner Digital Brands. Diese umfassen krone.at, krone.tv, die mobilen Anwendungen m.krone.at und m.krone.tv für Handys sowie die Plattform CookingStars.at. Seit kurzem werden die Portale von der neugeschaffenen Unit „Krone Online Verkauf” vermarktet

Die neue Verkaufs-Unit steht unter der Leitung vom Dagmar Bachrich, zugleich auch Verkaufsleiterin der Kronen Zeitung gesamt, und umfasst neun Mitarbeiter. Mit der Verantwortung für Marketing und Produktion sowie Crossmedia wurde Constanze Trzebin betraut, die bisher die Abteilung Marketing Services leitete, die in die neue Unit eingebracht wurde. Die Verkaufsleitung Online liegt in den Händen von Markus Duft, der bisher bereits für den Verkauf von krone.at zuständig war. (red)

Feb

25

Bis 2014 sollen 34 Prozent des Umsatzes im Internet lukriert werden

Das Vorarlberger Medienhaus (VMH) von Eugen A. Russ steckt - gerade in Anbetracht der Finanzkrise - “einen Großteil der Ressourcen in den Online-Bereich”. “Klassische Medien werden nicht ohne Veränderungen durch die Krise kommen”, zeigte sich Russ am Dienstagmittag bei einer Veranstaltung der International Advertising Association IAA in Österreich überzeugt. Russ sieht die Zukunft seines Medienhauses im Onlinesektor.

Während der Verleger derzeit rund 90 Prozent seiner Erlöse aus den Printprodukten (u.a. “Vorarlberger Nachrichten”) lukriert und zehn Prozent aus dem Onlineauftritt, soll sich dies innerhalb der nächsten fünf Jahre in Richtung 66 zu 34 Prozent verschieben, bei einer gleichzeitigen Umsatzsteigerung. Das Internet stehe erst am Anfang seiner Entwicklung, der Online-Werbemarkt sei noch längst nicht ausgeschöpft, glaubt der Vorarlberger Verleger.

Für sein eigenes Medienhaus sieht Russ das größte Potenzial im “lokalen Internet”, das heißt lokale Anzeigen, lokale Berichterstattung und lokalen Service. Die “Storys” liefert ein Team aus sogenannten MoJos (mobilen Journalisten), das in zu Übertragungswägen umfunktionierten Mini-Coopern auf den Straßen Vorarlbergs die aktuellsten Geschichten aufspüren soll.

Nischenprodukte

Weiters müssen Verlage Nischenprodukte erschließen, ist Russ überzeugt. Dementsprechend hat das VMH im Vorjahr etwa die Plattform http://www.unsere-traumhochzeit.at gegründet. In Bereichen, in denen eine starke Konkurrenz den Markt bereits besetzt hat, setzt Russ auf Kooperationen, wie etwa mit der Internet-Plattform Facebook. Grundsätzlich geht Russ davon aus, dass Online und Print zwei völlig getrennte Bereiche sind, die nach je eigenen Gesetzmäßigkeiten funktionieren. An eine Vernetzung der Medienbereiche glaubt der Verleger nicht - eine zentral gesteuerte Einmarkenstrategie komme für sein Medienhaus nicht in Frage.

Neben dem Onlinebereich ortet Russ Wachstumsmöglichkeiten im Gratiszeitungssektor. Über eventuelle Pläne gab er keine Details preis. In die Bundeshauptstadt, “wo für Gratiszeitungen die Vernetzung zwischen der Verlegerfamilie und der Politik eine wichtige Voraussetzung ist”, zieht es den Vorarlberger aber “sicher nicht”. (APA)

Feb

23

comScore hat mit besonderem Fokus auf Frankreich die Nutzung von Social Networks in Europa untersucht. Demnach haben im Dezember 2008 etwa 211 Millionen der 282,7 Millionen europäische Internetnutzer (74,6 Prozent) mindestens ein soziales Netzwerk aufgesucht.

In Frankreich waren es mit 63,9 Prozent Beteiligung 22 Millionen Social-Network-Nutzer.

Damit liegt das Land zwar prozentual unter dem europäischen Durchschnitt, stellt aber die drittgrößte Nutzergruppe nach Großbritannien (29,3 Millionen Besucher) und Deutschland (24,9 Millionen Besucher). Während Großbritannien auch prozentual mit 79,8 Prozent führt, kommt Deutschland auf 67,3 Prozent Beteiligung. Die schwächste Aktivität gibt es bei allen untersuchten Ländern in Österreich, wo gerade einmal 49,7 Prozent der Internetnutzer (2,12 Millionen) im Dezember ein soziales Netzwerk aufsuchten. In Frankreich stellen die aktuellen Zahlen ein Wachstum um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis dar. Besonders profitiert hat Facebook mit einem Zuwachs um 443 Prozent, das jetzt mit fast 12 Millionen Besuchern die meistgenutzte Social-Network-Plattform des Landes ist. Gerade einmal um 8 Prozent konnte dagegen Skyrock auf 11 Millionen Nutzer zulegen. Auf den Plätzen folgen Linternaute Copains d Avant (5,8 Millionen Nutzer), MySpace (3 Millionen Nutzer) und Flickr.com (1,8 Millionen Nutzer).

Feb

23

In Deutschland haben nach Angaben des Video Metrix-Service von comScoreim Dezember 2008 28,5 Millionen Nutzer Videos online geschaut. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden in dem Monat 3 Milliarden Videos angeschaut, 51 Prozent davon bei Google-Seiten wie YouTube.
Mit 19,38 Millionen Nutzern wuchs das Google-Angebot um 48 Prozent. Den zweiten Platz belegte die Universal Music Group mit 8,6 Millionen Zuschauern (+ 19 Prozent). 37 Prozent Zuwachs auf 6,5 Millionen Zuschauer verhalt den ProSiebenSat.1-Seiten zum Bronzeplatz. Mit gewaltigen 160 Prozent Plus folgt die RTL Group vor Microsoft (2,46 Millionen Nutzer). Den stärksten Zuwachs in den Top Ten verzeichnete allerdings Megavideo.com, das innerhalb eines Jahres um 1183 Prozent auf über 2 Millionen Zuschauer zulegte. Auch die Handynutzer wurden untersucht: 3,9 Millionen von ihnen schauten im Rahmen einer Dreimonatdurchschnittsbetrachtung Fernsehen oder Video über ihr mobiles Endgerät. 47 Prozent der Mobil-Video-Schauer waren unter 25 Jahre alt.

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