Eye-Tracking bei Google AdWords
Freitag, September 12th, 2008• Der Blick liegt zunächst auf der „Top-Position“ und organischen Suchtreffern.
• Nach gut 10 Sekunden wird verstärkt der rechte Anzeigenteil betrachtet.
• Der Blick liegt zunächst auf der „Top-Position“ und organischen Suchtreffern.
• Nach gut 10 Sekunden wird verstärkt der rechte Anzeigenteil betrachtet.
Erste Bilder der neuen TV Sendung auf PULS 4 mit den Top 5 Suchbegriffen von Google in Österreich.
Die deutsche Vermarktung von YouTube mit In-Video-Ads soll laut Horizont vom 17.01. noch in diesem Jahr starten. Google Deutschland-Chef Christian Baudis betonte, die hohe Pro-Kopf-Minutennutzung und das hohe Involvement der YouTube-Nutzer. Zudem beziehe man Inhalte von mehr als 70 Contentlieferanten wie dem ZDF, Bayern München, 20th Century Fox oder Gruner+Jahr. Bei der In-Video-Werbung müssen User den Spot aktiv anklicken. „Nachdem das Video 10 Sekunden gelaufen ist, erscheint ein Werbeeinspieler, der jedoch nur die unteren 20% der Videofläche einnimmt und 80% transparent ist, das heißt, man sieht das Video im Hintergrund weiterlaufen“, erläuterte Baudis. Der Nutzer könne dann per Klick entscheiden, ob er den Einspieler ansehen oder zum Hauptfilm zurückkehren wolle. Im ersten Halbjahr werde mit der Vermarktung begonnen.
Im Streit um die Urheberrechte bei Onlinevideos ist Google gemäß FTD einen Schritt auf die Medienkonzerne zugegangen: Das Unternehmen hat einen Filter in Betrieb genommen, der Raubkopien von TV-Sendungen, Musikvideos und Filmen auf seiner Plattform YouTube zuverlässiger identifizieren soll. Die Rechteinhaber sollen dann über das weitere Vorgehen entscheiden können, erklärte der Suchmaschinenanbieter. Bei der Identifizierung mittels der neuen Technik ist Google auf Mitarbeit der Medienkonzerne angewiesen: Sie sollen ihre Inhalte zur Verfügung stellen, der Internetkonzern speichert dann einen digitalen Fingerabdruck jeder Datei. Wenn Nutzer Videos hochladen, gleicht YouTube diese mit den vorliegenden Inhalten ab und meldet Verstöße gegen das Urheberrecht. Betroffene Unternehmen könnten die Videos blockieren - oder Werbung um den Clip platzieren lassen und an den Einnahmen teilhaben. Die Medienkonzerne begrüßen die Aktion als ersten Schritt - verweisen aber auf hohen Suchaufwand und fordern weiter gehende Lösungsansätze. „Wir freuen uns, dass Google bemüht ist, Verantwortung zu übernehmen, und der Praxis, mit Urheberrechtsverletzung Geld zu verdienen, ein Ende setzen will“, sagte Viacom-Anwalt Mike Fricklas.
Youtube scheint’s seit neuestem auch Sponsored Videos auf der Startseite zu vermarkten… Wenn’s solche Videos sind spricht ja nix dagegen.
Das Handy entwickelt sich immer mehr zum beliebtesten Informationsmedium der Welt. So übersteigt die Zahl der Handys weltweit schon jetzt die der PCs und Fernseh-Geräte zusammen.
Im Rahmen seiner fortlaufenden Bemühungen, neue Methoden zum Auffinden von Informationen zu jeder Zeit an jedem Ort zu entwickeln, kündigte Google in ewiner Pressemitteilung heute die Einführung von „AdSense für Handys” an - ein neues Programm, das Werbeanzeigen kontextabhängig mit mobilen Web-Inhalten in Verbindung bringt. Mit „AdSense für Handys” erhalten AdSense-Partner erstmals die Möglichkeit, durch die gezielte Platzierung von mobilen Textanzeigen bessere Erträge aus ihren mobilen Internetangeboten zu generieren. Christian Baudis, Country Director Google Deutschland, sagt: „Mit AdSense für Handys ist es Google gelungen, die Reichweite seines Content-Netzwerks auf die mobile Plattform auszudehnen. AdSense für Handys bietet die wertvolle Möglichkeit, Handy-Nutzern die richtige Anzeige zur richtigen Zeit zu liefern, nämlich dann, wenn sie unterwegs bestimmte Informationen benötigen. Darüber hinaus erschließt sich AdSense-Partnern eine neue Quelle zur Steigerung ihrer Erträge.”
AdSense für Handys AdSense für Handys richtet sich an AdSense-Partner, die Websites speziell für mobile Browser erstellt haben und mittels Kontextanzeigen ihren mobilen Inhalt gewinnbringender einsetzen möchten. Wie Google’s andere AdSense-Produkte werden mobile Textanzeigen nach dem Auktionsmodell platziert. Das System prüft automatisch den Inhalt der mobilen Websites des Publishers und liefert Textanzeigen, die für Besucher und Inhalte der Websites relevant sind. Die Partner verdienen immer dann, wenn ein Handy-Benutzer auf die Anzeigen klickt. Verfügbarkeit AdSense für Handys ist ab sofort in den folgenden Ländern verfügbar: Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und in den Niederlanden. Weitere Informationen unter: http://adsense.blogspot.com/
Der wegen seiner Sammlung von Nutzerdaten in die Kritik geratene Suchmaschinenbetreiber Google macht sich laut FutureZone für weltweit gültige Standards beim Datenschutz stark und fordert einen koordinierten Ansatz durch die Vereinten Nationen.
“Drei Viertel aller Länder weltweit haben bislang überhaupt keine Datenschutzregeln”, sagte Google-Manager Peter Fleischer am Freitag auf einer Konferenz der UNO-Kulturorganisation UNESCO in Straßburg zum Thema Internet-Ethik.
Die bisherigen Richtlinien in Europa und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung [OECD] stammten fast alle aus einer Zeit, als das Internet quasi noch keine Rolle gespielt habe.
“Koordinierter Ansatz”
Fleischer betonte, der Mangel an Datenschutzstandards schade den Verbrauchern. “Er führt zum effektiven Verlust des Schutzes der Privatsphäre.” Fehlende oder unklar formulierte Datenschutzbestimmungen hemmten aber auch die Wirtschaft.
“Woher weiß ein Unternehmen, insbesondere wenn es weltweit tätig ist, welche Datenschutzstandards auf den vielen verschiedenen Märkten nun gelten?” Deshalb fordere Google jetzt einen “neuen, besser koordinierten Ansatz beim Datenschutz durch die internationale Gemeinschaft”.
Die jüngsten Initiativen der Vereinten Nationen und des Asian-Pacific-Economic Cooperation Forum böten derzeit die besten Ansatzpunkte, um beim globalen Datenschutz voranzukommen.
Kritik an Google
Google war von Kritikern in der Vergangenheit häufig vorgeworfen worden, zu wenig Wert auf den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer zu legen.
Im vergangenen Juli hatte der weltweit führende Internet-Suchanbieter auf die Kritik reagiert und die Speicherfristen seiner im Netz gesammelten Daten von 31 Jahren auf 18 Monate verringert. Datenschützer begrüßten das. Sie forderten jedoch eine weitere Verkürzung der Speicherfrist von Nutzerdaten.
Bill Clinton for Hillary:
Microsofts Suchmaschine Live Search hat im Juni laut Handelsblatt vom 18.07. ihren Marktanteil im US-amerikanischen Markt um 2,9 auf 13,2 Prozent gesteigert. Das geht aus Erhebungen des Branchendienstes Comscore hervor. Hintergrund ist eine Marketingaktion („Live Search Club“), die Nutzern zahlreiche Prämien wie z. B. kostenlose Onlinespiele bot. Das ist der höchste monatliche Zuwachs, seit Microsoft 2004 seine erste eigene Suchmaschine gestartet hat. Verlierer waren im letzten Monat Google, das allerdings mit 49,5 Prozent (minus 1,2 Prozentpunkte) weiter die Websuche souverän dominiert, und Yahoo mit 25,1 Prozent (minus 1,3). Ask.com blieb bei 5,0 Prozent unverändert, und Time Warner Network (mit AOL) gab auf 4,2 Prozent (minus 0,4) nach.
In Deutschland will Google mehr Mittelständler für seine Werbeangebote wie Adwords oder Google Maps gewinnen. Google bietet nun eine Art „Erste-Hilfe-Koffer“ für den Einstieg: Ein Startguthaben von 30 Euro, eine kostenlose Webpage sowie eine begleitende Werbekampagne zu der Aktion sollen Hemmschwellen herabsetzen.