Archive for the 'Mobile' Category

Journalisten arbeiten noch wenig crossmedial

Sonntag, November 16th, 2008

“Medienhaus Wien” untersuchte Newsroom-Modelle in Österreich, Spanien und Deutschland - Medienkonvergenz spielt für Journalisten untergeordnete Rolle
Zeitunglesen im Internet und Fernsehen am Handy - das Verschmelzen ursprünglich getrennter Mediensparten ist zwar für Konsumenten längst Wirklichkeit, auf der Ebene der journalistischen Arbeitspraxis ist die Medienkonvergenz aber noch nicht richtig angekommen. In nur wenigen europäischen Verlagshäusern werken Print-, TV- und Onlineredakteure unter einem Dach in einem gemeinsam organisierten Workflow. Das zeigt ein Forschungsprojekt, für welches das Medienhaus Wien Newsroom-Modelle in Österreich, Spanien und Deutschland untersuchte. Die Ergebnisse wurden heute, Freitag, in Wien heimischen Branchenexperten vorgestellt.

“Mehr am Podium als in der Realität”

“Die großen Multimedia-Diskussionen finden mehr am Podium von Branchenkonferenzen statt, als in der Realität der Redaktionen”, erklärten Medienhaus-Gesellschafter Daniela Kraus und Andy Kaltenbrunner im Vorfeld der Präsentation gegenüber der APA. Lediglich rund ein Fünftel der österreichischen Journalisten würden etwa derzeit bi- oder mehrmedial arbeiten.

Eine Komplettintegration ist jedoch ohnehin nicht um jeden Preis erstrebenswert. Unterschieden werden “Full Integration” (gemeinsames Gebäude und Workflowmanagement), “Crossmedia” (getrennte Sektionen aber übergreifende Zusammenarbeit) und “Koordination isolierter Plattformen” (Weitgehend getrennte Strategien). Welche Modelle sinnvollerweise implementiert werden, hängt dabei nur teilweise von den verlegerischen Interessen ab.

Wie der Forschungsartikel zeigt, determinieren insbesondere die nationalen Marktbedingungen und gesetzlichen Regulierungen den “Konvergenzgrad”. In Spanien entwickelten sich demnach aufgrund der vergleichsweise geringen Beschränkungen für “Cross-Ownerships” Medienunternehmen am ehesten zu tatsächlichen Multimedia-Häusern, heißt es.

Eine Besonderheit ist, dass es in Spanien auch zur - in den beiden anderen Vergleichsländern nicht vorhandenen - Konvergenz von TV- und Print-Prozessen kommt: Bei der regionalen “La Verdad Multimedia Group” kooperieren etwa die jeweiligen Chefredakteure von Print-, Online-, Radio- und TV bei Content, Themensetzung und diversen Kostenfragen. Anders als in Deutschland und Österreich gilt in Spanien nicht der Zeitungsmarkt, sondern der früh liberalisierte audiovisuelle Sektor als starke Größe. In Österreich sei die Verschmelzung zwischen Fernsehen und Zeitung durch die späte Entwicklung des dualen Systems verhindert worden, in Deutschland sei dies durch gesetzliche Konzentrationsbeschränkungen nicht möglich, so Kaltenbrunner.

Konvergenzfrage “zentrale Problemstellung”

Aber auch die Tageszeitungen müssten sich künftig im Hinblick auf den zunehmenden Leserschwund stärker als derzeit mit Konvergenzthemen auseinandersetzen. Printausgaben von österreichischen Tageszeitungen hätten innerhalb eines Jahrzehnts in der Internet-Generation der 15- bis 40-Jährigen knapp ein Fünftel ihrer Reichweite verloren. Durch die daraus resultierenden Fragen nach Mediendiversifikationsstrategien bleibe die Konvergenzfrage für Zeitungseigentümer eine “auf lange Sicht zentrale Problemstellung”.

Untersucht wurden die Tageszeitungen “Die Welt” und die “Hessisch-Niedersächsisch Allgemeine” in Deutschland, “El Mundo” und “La Verdad” in Spanien, sowie die heimischen Erscheinungen “Der Standard” und “Österreich”. (APA)

Orange

Montag, November 10th, 2008

Gerlinde Kaltenbrunner (* 13. Dezember 1970 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich) ist eine österreichische Extrembergsteigerin.
Die diplomierte Krankenschwester lebt seit ihrer Besteigung des Nanga Parbat im Jahre 2003 ausschließlich vom Expeditionsbergsteigen. Als Profibergsteigerin ist sie zwischen den Expeditionssaisonen auch mit Multivisionsshows unterwegs. Seit Sommer 2007 ist sie mit ihrem Bergpartner Ralf Dujmovits verheiratet und wohnt in Bühlertal im Schwarzwald.

Im Mai 2007 wurde sie bei dem Versuch, den Dhaulagiri zu besteigen, von einem Schneebrett erfasst und kurzzeitig unter der Lawine begraben. Sie konnte sich selbst befreien, während die spanischen Bergsteiger Santiago Sagaste und Ricardo Valencia, die an gleicher Stelle biwakierten, ums Leben kamen.[1]

Im Frühjahr 2008 startete sie erneut zum Dhaulagiri, den sie am 1. Mai 2008 schließlich erfolgreich bestieg.[2] Damit hat sie nun elf der vierzehn Achttausender erklommen und führt die Liste der erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen zusammen mit Edurne Pasaban und Nives Meroi an. [3]

Um alle 8000er bestiegen zu haben, fehlen Gerlinde Kaltenbrunner noch Mount Everest, Lhotse und K2. (Stand 1.September 2008)

Mark Beaumont is a record-breaking long-distance cyclist. He holds the record for cycling round the world, completing his 18,297 miles (29,446 km) route on 15 February 2008, having taken 194 days and 17 hours (the previous best being 276 days 19 hours 15 minutes).

Growing up on a farm in the Scottish highlands, Beaumont was home-schooled until the age of 14. Aged just 15, he completed a solo ride the length of Great Britain from John o’Groats to Land’s End.

To qualify for the world record, Beaumont was required to travel a route that passes through two approximately antipodal points. The route began and ended in Paris, France, taking in 20 countries across Europe, the Middle East, India, Asia, Australasia and North America. The bicycle used for the attempt was a Koga-Miyata with a Rohloff internal gearing hub. As well as the bike, he was carrying 30 kilograms (66 lb) of equipment such as tools, cameras and other equipment to support him on the journey.

Beaumont endured many hardships during his journey. In in Lafayette, Louisiana he was involved in a collision with a car and robbed later the same day, and elsewhere struggled with illnesses such as dysentery.

As a result of breaking the World Record, Mark Beaumont has raised £18,000 for charity.

Beaumont’s video diaries of the journey formed the basis of a documentary, “The Man who Cycled the World”, which was broadcast by the BBC in August 2008.

Spannende neue iPhone App

Freitag, Oktober 17th, 2008

Sloganmaker berichtet über eine anstehende neue iPhone App:

Sekai Camera ist der Name einer zukünftigen iPhone-Applikation von Tonchidot (Japan), die zusätzliche Informationen zum jeweiligen Aufenthaltsort bereithalten soll. Dafür wird die eigene Umgebung durch das Display des iPhones betrachtet, welches eine zusätzliche Schicht an orts- und situationsbezogenen Hinweise anzeigt. Neben bereits aufbereiteten Daten können die Sekai Camera-Nutzer angeblich ihre eigenen Anmerkungen zu den gesehenen Dingen unmittelbar eintragen - dieses Tagging von Orten ist dann für andere Benutzer an derselben Stelle ebenfalls durch den iPhone-Bildschirm ersichtlich.

Leider äußert sich die dahinterstehende Firma Tonchidot momentan weder zu den verwendeten Technologien, noch wurden Details über weitere konkrete Pläne bekannt. Insofern wird man sich überraschen lassen müssen, ob aus diesem zweifellos faszinierenden Konzept letztlich eine reale iPhone-Applikation resultiert.

Google erschließt mit neuem Werbeprogramm „AdSense für Handys” Potenzial des mobilen Werbemarkts

Mittwoch, September 19th, 2007

Das Handy entwickelt sich immer mehr zum beliebtesten Informationsmedium der Welt. So übersteigt die Zahl der Handys weltweit schon jetzt die der PCs und Fernseh-Geräte zusammen.

Im Rahmen seiner fortlaufenden Bemühungen, neue Methoden zum Auffinden von Informationen zu jeder Zeit an jedem Ort zu entwickeln, kündigte Google in ewiner Pressemitteilung heute die Einführung von „AdSense für Handys” an - ein neues Programm, das Werbeanzeigen kontextabhängig mit mobilen Web-Inhalten in Verbindung bringt. Mit „AdSense für Handys” erhalten AdSense-Partner erstmals die Möglichkeit, durch die gezielte Platzierung von mobilen Textanzeigen bessere Erträge aus ihren mobilen Internetangeboten zu generieren. Christian Baudis, Country Director Google Deutschland, sagt: „Mit AdSense für Handys ist es Google gelungen, die Reichweite seines Content-Netzwerks auf die mobile Plattform auszudehnen. AdSense für Handys bietet die wertvolle Möglichkeit, Handy-Nutzern die richtige Anzeige zur richtigen Zeit zu liefern, nämlich dann, wenn sie unterwegs bestimmte Informationen benötigen. Darüber hinaus erschließt sich AdSense-Partnern eine neue Quelle zur Steigerung ihrer Erträge.”

AdSense für Handys AdSense für Handys richtet sich an AdSense-Partner, die Websites speziell für mobile Browser erstellt haben und mittels Kontextanzeigen ihren mobilen Inhalt gewinnbringender einsetzen möchten. Wie Google’s andere AdSense-Produkte werden mobile Textanzeigen nach dem Auktionsmodell platziert. Das System prüft automatisch den Inhalt der mobilen Websites des Publishers und liefert Textanzeigen, die für Besucher und Inhalte der Websites relevant sind. Die Partner verdienen immer dann, wenn ein Handy-Benutzer auf die Anzeigen klickt. Verfügbarkeit AdSense für Handys ist ab sofort in den folgenden Ländern verfügbar: Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und in den Niederlanden. Weitere Informationen unter: http://adsense.blogspot.com/

T-Mobile-Töchter erhalten iPhone-Lizenz

Dienstag, September 18th, 2007

Die Deutsche Telekom wird das iPhone von Apple in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Kroatien exklusiv verkaufen. Darauf hat sich die Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Konzern verständigt. Damit erhält der Netzbetreiber in fast allen Ländern Europas, in denen er tätig ist, das exklusive Vermarktungsrecht für das iPhone. In Großbritannien wird das iPhone von O2 und in Frankreich von Orange vermarktet. Der Verkauf des Apple-Handys  markiert eine Zäsur für die Netzbetreiber: Erstmals lassen sie sich darauf ein, einen Handy-Hersteller an den Telefonieumsätzen zu beteiligen. So wird T-Mobile etwa zehn Prozent der mit iPhone-Kunden erzielten Gesprächs- und Datenumsätze an Apple abgeben. Der Verkauf des Multimedia-Handys soll in Deutschland zum Weihnachtsgeschäft starten, zu einem Preis von 399 Euro.

Die Franzosen mit ihren Handys ;)

Mittwoch, September 12th, 2007

SevenOne Intermedia startet Video-Podcasts

Dienstag, September 11th, 2007

SevenOne Intermedia verwertet ab sofort den TV-Content der ProSiebenSat.1-Gruppe über Video-Podcasts weiter. Dazu stellt die Multimedia-Tochter das Bewegtbildmaterial von Serien, Magazinen und Quizshows ab sofort für die mobile Nutzung zur Verfügung.

Insgesamt zwölf Formate aus dem Lifestyle- und Unterhaltungsbereich können derzeit auf den Websites der einzelnen TV-Kanäle abgerufen werden. Dazu zählen u. a. auf ProSieben.de Popstars on Stage, Galileo und taff, auf Sat1.de werden Ausschnitte aus dem Sat.1 Frühstücksfernsehen und auf kabeleins.de Abenteuer Leben und das K1 Magazin eingestellt.

Weitere Formate sind jeweils passend zur Marke auf MyVideo.de, Sat1Comedy.de und SevenGames.de integriert. Manfred Neumann, Leiter Mobile Services und verantwortlich für den Start der Podcasts, kündigte bereits eine Ausweitung des Angebots an.

Neumann schließt auch nicht aus, künftig für das Podcast-Angebot eigene Formate zu produzieren. Das Herunterladen ist für den Konsumenten kostenfrei. Die Kosten für die Video-Podcasts sollen über Werbung finanziert werden.

Die Vermarktung liegt beim Podcast-Spezialisten Liquid Air Lab, der von SevenOne Interactive exklusiv damit beauftragt

wurde.

Eric Schmidt über Web 2.0 und seine Zukunft

Sonntag, August 5th, 2007

Deutsche Telekom steigt bei Jajah ein

Dienstag, Juni 5th, 2007

Laut Handelsblatt hat sich die Deutsche Telekom über ihren T-Online Venture Fund am Internet-Telefonunternehmen Jajah beteiligt. Der Anteil der Telekom liege „unter fünf Prozent“, sagte Jajah-Mitgründer Roman Scharf. Bereits im April hat sich der Chip-Konzern Intel an Jajah beteiligt. Bei Jajah gibt der Nutzer per Webseite oder Smartphone seine und die Telefonnummer der Gesprächspartner ein. Jajah baut dann zu beiden Seiten eine Verbindung auf, bei der nur Kosten für zwei Gespräche im Ortsnetz anfallen. Größter Konkurrent in dem Geschäftsfeld ist der Ebay-Telefon-Dienst Skype. „Die Kommunikationsangebote entwickeln sich sehr dynamisch“, so Andreas Kindt, Vorstandmitglied T-Com IT: „Das Investment passt in unsere Strategie ‚Focus, fix and grow’.“

Analysten gehen davon aus, dass in wenigen Jahren der gesamte Telefonverkehr über Datenleitungen abgewickelt wird. ProSiebenSat.1 bietet bereits seit vergangenem Jahr auf der Plattform Sat1.de den Jajah-Service an.

Intel investiert in Jajah

Freitag, Mai 11th, 2007

Laut dem offiziellen Jajah Blog erhält der Voip-Anbieter Jajah 20 Millionen US-Dollar Risikokapital. Intel Capital, die Beteiligungsgesellschaft von Intel Corporation, führt die Finanzierungsrunde. Wer die weiteren Investoren sind, wurde nicht bekannt.

Intel verknüpft die Investitionen mit einer strategischen Zusammenarbeit: Intel und Jajah wollen in Zukunft bei Marketing und Produktenwicklung zusammenarbeiten. Zudem soll die Jajah-Technologie in Intel-Lösungen integriert werden. “Wir verfolgen das Ziel, zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln, die in mobilen und stationären Computern und Kommunikationsgeräten jeglicher Form und Grösse optimiert und integriert werden können”, erklärte Jajah-Mitgründer Roman Scharf.

Jajah gab überdies bekannt, dass Jeff Baeth per sofort das Amt des CFO übernimmt. Baeth arbeitete zuvor bei Verisign, Adobe und KPMG.

Jajah wurde von den beiden Österreichern Mattes und Roman Scharf entwickelt und im Februar 2006 auf den Markt gebracht.