Archive for the 'Trends' Category

Meine Wahl auf ATV und YouTube - Wahlarena auf PULS 4 und MyVideo.at

Dienstag, September 2nd, 2008

Nach ATV mit “Meine Wahl” auf YouTube ruft nun auch PULS 4 dazu auf deine eigenen Fragen an die Politiker zu stellen und mit MyVideo hochzuladen. Die Fragen werden dann im Fernsehen gezeigt.

Die PULS 4 Wahlarena auf MyVideo - Zum Mitmachen.

Content anytime and anywhere

Dienstag, September 2nd, 2008

Das Branchenmagazin promedia sprach mit Dr. Marcus Englert, Vorstand Diversifikation ProSiebenSat.1 Group und Vorsitzender der Geschäftsführung von SevenOne Intermedia, über die Bedeutung der Digitalisierung, die Online-Strategie unserer Gruppe, die Veränderung der Mediennutzung und unsere Video-on-Demand-Angebote. Das Interview erschien im Vorfeld der Medienwoche Berlin-Brandenburg, die in dieser Woche in Berlin stattfindet.

Marcus Englert

Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für ein klassisches Fernsehunternehmen wie ProSiebenSat.1 ?

Die digitale Entwicklung stellt einen Inhalte-Anbieter wie die ProSiebenSat.1 Group vor neue Herausforderungen - und bietet zugleich substanzielle Wachstumschancen. Denn die klassische Wertschöpfungskette im TV hat sich grundlegend verändert. Bis vor kurzem handelten wir nach einem einfachen Prinzip: Wir haben Programme produziert oder gekauft und sie über den klassischen Fernsehkanal ausgestrahlt. Heute heißen die Schlagworte ‘Delinearisierung’ und ‘Vielfalt’. Das bedeutet, dass wir unseren produzierten Inhalt nicht mehr nur für klassisches Free-TV, sondern für verschiedene Angebote verwenden. TV-Inhalte sind heute über ein breites Spektrum an Plattformen, Kanälen und Geräten verfügbar - als Video-on-Demand, Pay-TV, DVD, über Games, Handy und andere mobile Endgeräte.

Da bleiben Konsequenzen für die Entwicklung von TV-Formaten sicher nicht aus.

Völlig korrekt. Bei der Entwicklung von Fernsehformaten denken wir von vornherein über passende Angebote für die jeweilige Plattform der Verwertungskette nach. Für die Staffeln von “Germany´s next Topmodel” oder “POPSTARS” beispielsweise haben Bewerbungsplattformen mit Abstimmungen durch die User die bestbewerteten Kandidatinnen bereits direkt vor die Jury katapultiert. Wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wie wir das Internet so nutzen können, dass ein Mehrwert für das Format und für die Zuschauer entsteht.

Welche Strategie verfolgt ProSiebenSat.1 im Hinblick auf Internet-Portale? Wo liegt Ihr Fokus?

Wir haben uns insbesondere an den zukunftsträchtigen interaktiven Online-Portalen beteiligt. Durch diese Zukäufe haben wir die strategische Position unserer Gruppe weiter gestärkt. Zugleich konnten wir durch diese Angebote neue Zielgruppen an unser Kerngeschäft heranführen - an das Free-TV. Denn Portale wie unsere Video-Community MyVideo leben von Bewegtbild, von Inhalt - neben den wirklichen von Nutzern generierten Inhalten. Und das ist unsere Kernkompetenz. Interaktive Online-Plattformen wie MyVideo.de, lokalisten.de oder wer-weiss-was.de bieten uns neuartige Verbreitungswege für unsere Inhalte, mit denen gezielt neue Nutzungsgewohnheiten und Zielgruppen angesprochen werden können. Darüber hinaus eröffnen uns die Websites innovative Vermarktungsmöglichkeiten.

Ihr neuestes Portal in der ProSiebenSat.1 Networld ist das Frauenportal Fem.com. Was war der Beweggrund für den Erwerb?

Mit dem Frauen-Portal Fem.com schließen wir eine wichtige Lücke im Internet-Angebot der ProSiebenSat.1 Group, da die Zielgruppe sowohl im Internet als auch im Fernsehen essentiell ist. Wir vergrößern unser Netzwerk an Online-Portalen, das schon jetzt mehr als 18 Millionen Unique User in Deutschland hat. Fem.com bündelt rund 30 mittlere Internetseiten für die weibliche Zielgruppe. Weitere Partner werden sukzessive folgen. Das Spektrum der Themen reicht von Beauty, Fashion und Lifestyle über Stars und Musik bis hin zu Liebe und Partnerschaft.

Wird das Internet das neue Leitmedium? Verdrängt das neue Medium die klassischen Medien?

Nein, gewiss nicht. Das ist und bleibt TV. Das Fernsehen konnte seine Rolle als unangefochtenes Leitmedium, als Leuchtturm, in den vergangenen Jahren nicht nur behaupten, sondern sogar noch ausbauen - und das trotz der rasanten Karriere des Internets. Auch für das Fernsehen gilt das Riepl´sche Gesetz: Kein Medium wird durch ein neues Medium ersetzt oder verdrängt.

Sie sind sowohl mit Free- als auch mit Paid-Angeboten im Internet vertreten.  Die Free-Angebote an Sendungen zum Abrufen nehmen zu. Warum verstärken Sie das kostenlose Abrufen von Programmen?

Beide Angebote ergänzen sich optimal: Mit unserer “Full-Episodes”-Offensive auf den TV-Portalen erweitern wir den Nutzerkreislauf um ein weiteres Glied in der Auswertungskette. Hat der Zuschauer mal eine Folge verpasst oder möchte sie noch einmal sehen, steht sie ihm auf den Sites von Sat.1, ProSieben und kabel eins für sieben Tage zur Verfügung. Und das bereits direkt nach der Ausstrahlung im Fernsehen. Er bleibt also in seinem vertrauten Sender- und Markenumfeld, das sich online fortsetzt. maxdome hingegen deckt als Online-Videothek den Zugriff auf die gesamte Staffel ab, inklusive Preview der aktuellen Folge vor der TV-Ausstrahlung als weiterem Mehrwert. Von Kannibalisierung also keine Spur.

Warum bündeln Sie Ihr Video-on-Demand-Angebot nicht in einer ProSiebenSat.1 Mediathek?

Wir haben uns vor zwei Jahren bewusst entschieden, mit maxdome für Video-on-Demand eine neue, neutrale Medienmarke einzuführen, was auch sehr gut gelungen ist. Auch wenn insbesondere im TV-Bereich die Inhalte mit dem Programm unserer TV-Sender stark korrelieren, so bieten wir bei maxdome eine Vielzahl von Videos an, die weit über die aktuellen TV-Formate hinausgehen, etwa im Bereich Cartoons, Sport oder Dokumentationen. Unser Sender haben bei maxdome eigene Markenbereiche, in denen die jeweiligen Formate übersichtlich gebündelt sind. Umgekehrt ist maxdome in die Free-VoD-Angebote unserer Senderwebsites integriert.

Welche Inhalte lassen sich als Paid-Angebote über das Internet vor allem vermarkten?

Je exklusiver ein Inhalt beziehungsweise je früher das Angebot wahrgenommen werden kann, desto größer ist natürlich die Zahlungsbereitschaft. Insbesondere Previews aktuell einstartender TV-Serien sind bei den Usern sehr begehrt. Immer mehr Filme können wir schon zeitlich parallel zum DVD-Start anbieten, wie etwa den deutschen Kinohit “Keinohrhasen”. Dazu kommen Zielgruppenformate, die man im Netz nur mit hohem Suchaufwand oder gar nicht findet, wie klassische Kinder- oder TV-Serien, Sportangebote wie Extremsport und Schalke 04-TV oder Musikkonzerte - teilweise sogar live. Die Vielfalt und Convenience, die wir mit der ständigen Verfügbarkeit von heute über 15.000 Titeln unseren Usern bieten können, macht ebenfalls einen großen Teil der Zahlungsbereitschaft aus, wie wir auch an der hohen Zahl an Abo-Kunden sehen.

Können Sie Angaben zur Nutzung von maxdome machen?

Wir haben im Monat bis zu 200.000 Kunden, die maxdome aktiv nutzen, und darüber hinaus eine vielfach höhere Zahl an registrierten Usern, die punktuelle Angebote abrufen. Insgesamt werden über 2,5 Millionen Video-Views generiert - damit stehen wir mit maxdome klar an der Spitze des Marktes.

Wie entwickeln sich die Umsätze? Steigt die Bereitschaft der User, im Internet für Angebote auch zu bezahlen?

Die Entwicklung der Nutzer von maxdome spiegelt sich natürlich auch positiv in den Umsätzen wider. Wie gesagt, wenn Produkt und Angebot stimmen, besteht eine Zahlungsbereitschaft. Außerdem generieren wir bei maxdome noch Umsätze mit Präsenterwerbung und Advertising on Demand -  eine immer begehrtere Werbeform. Im Übrigen haben wir seit Juni ein gemeinsames Unternehmen für maxdome mit der United Internet Group gegründet - und die gebündelte Expertise aus Programm, Produkt, Marketing und Sales bringt uns in der Schlagzahl deutlich voran.

Und wie wird sich maxdome weiterentwickeln?

Zum einen werden wir inhaltlich das Angebot weiter in Breite und Tiefe differenzieren. Also klar unsere “Helden”, die Blockbuster, herausstellen, aber bei TV-Serien, Dokumentationen, im Family-Bereich wie insbesondere auch beim Sport einzigartige Angebote schaffen und die Vielfalt ausbauen, die unsere Position als größte deutsche Online-Videothek unterstreichen. Zum anderen wird die Nutzung von maxdome zukünftig verstärkt auf dem Fernsehbildschirm stattfinden. Wir bieten dazu nicht nur spezielle Set-Top-Boxen mit verschiedenen Partnern, auch gibt es inzwischen eine hervorragende VISTA-Anwendung über das Windows Media Center. Damit positioniert sich maxdome verstärkt als essentielles Home Entertainment-Produkt.

Bewegtbild wird zunehmend über mobile Endgeräte genutzt. Welche Chancen und Konsequenzen ergeben sich daraus für Ihre Internet-Angebote?

Bereits seit dem Jahr 2004 bieten wir unsere Formate und Inhalte auf allen verfügbaren Distributionswegen an. Content anytime and anywhere heißt die Devise.
Mobile entwickelt sich neben TV und PC zum dritten Bildschirm. Der mobile Entertainment-Markt hat ein immenses Potenzial. Aber der Markt steckt noch in den Kinderschuhen. Voraussetzung für eine schnelle Entwicklung bilden die Verfügbarkeit attraktiver, multimediafähiger Endgeräte, eine hohe Bandbreite sowie ein transparentes Kostenmodell für Datentraffic. Hier sind die Handsethersteller und Operator gefordert. Der Mobile Kanal wird zum persönlichsten aller Medien und wir glauben fest daran, dass sich Mobile als wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix etablieren wird.

Wird sich durch die zunehmende Verbreitung des Internets das Fernsehverhalten weg vom traditionellen TV-Konsum hin zum Abruffernsehen verändern? Ihre Prognose für das Jahr 2018?

In zehn Jahren wird es beides geben: Fernsehprogramme, wie wir sie heute kennen, aber auch eine neue TV-Nutzung über Breitband-Internet, Handy und iPods. Die jungen Zielgruppen zeigen, wohin der Trend geht. Sie sind gleichzeitig traditionelle Fernsehzuschauer und haben ein zunehmendes Interesse an On-Demand-Angeboten: Fernsehen, wann immer und wo immer der Konsument es will, das ist die Erwartung junger Menschen. In einer Zukunft mit immer mehr Bildschirmen im Alltag wird Fernsehen immer wichtiger werden. Gewinnen wird der mit den besten Inhalten.

Quelle: promedia, 9/2008, Ausgabe zur IFA und Medienwoche Berlin-Brandenburg (Auszug)

puls4.com - die neue Event-Community in Österreich

Donnerstag, Juli 31st, 2008

PULS 4 reiht sich mit seiner neuen Event-Community puls4.com in die neue Internet-Welt ein. Mit puls4.com setzt der TV Sender auf seine Event-Kompetenz auch im Internet. Rund um Veranstaltungen - in erster Linie Konzerte, Parties und Festivals - bieten sich dem User vielfältige Services: Kalender, persönliche Empfehlungen, Fotos und Videos, Vernetzen mit Freunden und vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten.

Video gefunden auf puls4.com’s Channel auf MyVideo.at

puls4.com - spannende neue Event Community, natürlich mit mir an Bord :-) Gleich vernetzen!

ProSiebenSat.1 übernimmt Lokalisten für 25 Millionen Euro

Dienstag, Mai 27th, 2008

Martin Weigert von netzwertig.com berichtet , dass das Social Network Lokaliste vollständig in den Besitz der bisherigen Anteilseignerin ProSiebenSat.1 Media AG übergegangen ist. ProSiebenSat.1 bestätigt das.

Seit Oktober 2006 besitzt die ProSiebenSat.1 Media AG bereits 30 Prozent am Social Network Lokalisten, einer Community mit mehr als 1,8 Millionen Mitgliedern, die vorrangig im Münchener Raum wohnen. Jetzt soll die Minderheitsbesitzerin gemäß einer zuverlässigen Quelle Lokalisten komplett übernommen und für die restlichen 70 Anteilsprozente 25 Millionen Euro bezahlt haben. Keine der beiden Seiten war am Freitag für eine Stellungnahme erreichbar.

Zu den Investoren von Lokalisten gehörten unter anderem der European Founders Fund der Samwer-Brüder. Sollten unsere Informationen stimmen, hätte das umtriebige Unternehmer-Trio, das seit einigen Monaten auch an Facebook beteiligt ist, einmal mehr ein Investment ordentlich vergoldet.

Der Einkauf ist für die ProSiebenSat.1 Media AG nur der logische nächste Schritt im Online-Wettbewerb mit RTL. Deren Onlinetochter RTL Interactive hatte sich Ende Februar mit 49 Prozent am aufstrebenden Social Network wer-kennt-wen.de beteiligt und besitzt die Option für eine Komplettübernahme.

wer-kennt-wen.de ist das derzeit wohl am schnellsten wachsende soziale Netzwerk in Deutschland und hat seinen Mitgliederschwerpunkt im Südwesten der Bundesrepublik, breitet sich jedoch verstärkt auch in andere Landesteile aus. RTLs Einstieg bei wer-kennt-wen.de wurde gemeinhin als Reaktion auf die ProSiebenSat.1-Beteiligung Lokalisten interpretiert.

Die Intention der beiden TV-Anbieter ist klar: Mit Hilfe nutzerstarker Social Networks rücken sie näher an die Zielgruppe, können crossmediale Werbepakete schnüren und nicht vermarktete Anzeigenflächen für Eigenpromotion nutzen. Angesichts der jüngsten Nachricht ist zu erwarten, dass sich auch RTL bald das bei ihm bereits an der Angel hängende wer-kennt-wen.de vollständig einverleiben wird. Die Zahl erfolgreicher, unabhängiger Social Networks aus dem deutschsprachigen Raum nimmt damit weiter ab, gleichzeitig übernehmen die etablierten Medienkonzerne die Kontrolle.

PULS 4 Trends - die Google Aufsteiger des Tages

Montag, Mai 26th, 2008

Erste Bilder der neuen TV Sendung auf PULS 4 mit den Top 5 Suchbegriffen von Google in Österreich.

1,6 Mio. YouTube- und 520.000 MySpace-Nutzer in Österreich

Dienstag, Mai 6th, 2008

Der Werbeplanung.at Blog und die aktuelle Veröffentlichung des Integral Austrian Monitors (AIM Consumer 1. Quartal 2007) beantworten die Frage “Wieviele Nutzer hat Wikipedia, YouTube, MySpace, StudiVZ und Facebook unter den österreichischen Internetnutzern?”.

Die Ergebnisse …

47 % oder 2,2 Mio. der österreichisch Internetnutzer (Total 4,72 Mio. Österreicher über 14 Jahre) haben im letzten Monat Wikipedia genutzt

34 % oder 1,6 Mio. YouTube

11 % oder 520.000 MySpace

9 % oder 420.000 StudiVZ und

4 % oder 190.000 Facebook

Zu beachten ist hier, dass es sich um eine offline-Befragung (CATI) handelt und daher die Erinnerungsleistung möglicherweise die tatsächliche Nutzung - z.B. von Wikipedia (?) - überschätzt. Aber es kann festgehalten werden, dass Web 2.0-Angebote bei den österreichischen Internetnutzern gut angekommen sind.

Mitmachen bei Web 2.0-Anwendungen? Ja, vorausgesetzt, der Aufwand ist für den Nutzer gering. So hat weniger als jeder Zehnte ein Video für andere Nutzer bereitgestellt, und nur 4% haben sich mit einem Beitrag in Wikipedia verewigt und 2% einen Blogeintrag verfasst. Hingegen hat ein Drittel der Internetverwender bereits einen Kommentar auf einer Webseite verfasst. Ebenso viele haben ihr eigenes Profil auf einer Plattform erstellt – das ist gegenüber 2007 eine Steigerung um 50%. Insgesamt hat knapp die Hälfte der Internetnutzer bereits ihren Fingerabdruck im Netz hinterlassen.

Immer mehr Österreicher nutzen Online-Videos

Dienstag, April 29th, 2008

Rund 44 Prozent der heimischen Internetuser sehen sich regelmäßig Bewegtbilder im Web an. Zehn Prozent nutzen das Angebot täglich, jeder Fünfte klickt mehrmals wöchentlich Web-Videos an. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage des Online-Marktforschers marketagent.com. Am häufigsten werden Unterhaltungs-Clips genutzt: Musik, Filme und private Videos stehen an vorderster Front.

Nachrichten werden von einem Viertel der Online-Seher angeklickt - und damit ebenso häufig wie Videos zum Thema Erotik. Noch ist das Phänomen überwiegend männlich: 54 Prozent der befragten Männer nutzen regelmäßig Online-Videos, bei den Frauen ist es nur ein Drittel. Stefan Bachleitner von der Wiener PR-Agentur “Skills” glaubt, dass “Männer neue Technologien früher akzeptieren als Frauen”, sagte er bei einer Pressekonferenz. “Bei den Frauen ist auch der Anteil derer, denen die Qualität der Online-Videos derzeit noch zu gering ist, deutlich höher als bei Männern.” Regisseur Harald Sicheritz ist überzeugt, dass sich das bald ändern wird: “Die Qualität der Internet-Videos wird sich laufend verbessern.”

Am häufigsten werden Online-Videos auf Internetseiten wie YouTube, MyVideo und Co. genützt, gefolgt von Online-Medien. Auch die Kommunikationsbranche sowie die Wirtschaft werden an diesem neuen Trend nicht vorbeikommen, meint Bachleitner: “Wer heute im Internet wahrgenommen werden will, der muss seine Informationen auch mit Videos aufbereiten.” Während zahlreiche Medienhäuser bereits Bewegtbilder anbieten, müssten nun auch die PR-Unternehmen ihre Presseaussendungen mit Video-Clips anreichern.

ProSiebenSat.1 will bei Autoplenum.de einsteigen

Montag, April 21st, 2008

SevenOne Intermedia, der Multimedia-Ableger der ProSiebenSat.1-Gruppe, will bei der Auto-Bewertungsplattform Autoplenum.de (www.autoplenum.de) einsteigen. Das Vorhaben wurde bereitsbeim Bundeskartellamt angemeldet. Die beiden Unternehmen bestätigen zwar, dass es Verhandlungen gibt, wollen sich aber nicht weiter zu dem Vorhaben äußern. Ins Portfolio von ProSiebenSat.1 würde Autoplenum.de zumindest gut passen. Bisher ist das Unternehmen an der Preissuchmaschine billiger.de (75 %), am Social Network Lokalisten (30 %), an der Video-Community MyVideo (100 %), dem Experten-Netzwerk wer-weiss-was (74,8 %) und dem Vorhersagedienst wetter.com (73 %) beteiligt.

Die Bewertungsplattform Autoplenum.de ging im Sommer des vergangenen Jahres an den Start und ist eine gemeinsame Gründung von Holtzbrinck eLab (gehört wie deutsche-startups.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) und Malte Krüger. Der ehemalige Leiter Produkt Management und Business Development bei AutoScout24 bezeichnet die neue Cyber-Plattform als “die erste unabhängige Informations- und Bewertungsplattform rund ums Auto”. Die Nutzer können Werkstätten, Autohändler, Zubehörhändler und Waschstrassen kommentieren und bewerten.

Grenzenlose Vielfalt im Internet bleibt ungenutzt

Donnerstag, April 10th, 2008

SevenOne Interactive legt eine Studie zur Nutzung von Websites vor: die grenzenlose Vielfalt im Internet bleibt ungenutzt - die Deutschen besuchen im Netz regelmäßig nur acht Websites. Männer surfen mehr als Frauen.

Laut der Studie, die am 10. April 2008 von den Münchnern veröffentlicht wurde nutzen die Deutschen die grenzenlose Vielfalt des Internets nur sehr eingeschränkt: Zwar sind derzeit rund zwölf Millionen deutschsprachige Websites registriert. Doch bei der privaten Nutzung des Internets konzentrieren sich die Bundesbürger nur auf acht Lieblingsseiten, die sie regelmäßig besuchen. Wie aus der repräsentativen Studie „Relevant Set im Internet“ von SevenOne Interactive, dem Online und Multimedia-Vermarktungsunternehmen der ProSiebenSat.1 Group, weiter hervorgeht, ergeben sich zwischen den Geschlechtern jedoch deutliche Abweichungen. Während Männer durchschnittlich 9,4 Websites regelmäßig ansteuern, sind es bei Frauen lediglich 6,4 Seiten. Auch das Alter hat Einfluss auf die Nutzung des Internets. So kommen die 14- bis 19-jährige Deutschen durchschnittlich mit 5,8 Lieblingsseiten aus, während 30 bis 39 Jahre alte Surfer regelmäßig 9,1 Seiten besuchen. Besonders genügsam sind Frauen zwischen 14 und 29 Jahren: Sie klicken regelmäßig nur 5,7 Lieblings-Websites an. Im Kontrast hierzu verfügen Männer zwischen 30 und 39 Jahren über einen Radius von 11,7 regelmäßig frequentierter Seiten. Insgesamt zeichnen sich die deutschen Internetnutzer also durch eine hohe Bindung und Treue gegenüber ihren Lieblings-Websites aus. Auf der anderen Seite sind sie beim Surfen durch das Web aber auch neugierig: So besuchen sie laut Studie durchschnittlich 17 neue Seiten im Monat, die sie aber nur selten in ihr „Relevant Set“ integrieren. Unterschiede ergeben sich hier erneut beim Blick auf die Geschlechter: Männer klicken im Schnitt 20,8 neue Web-Seiten im Monat an, Frauen nur 13 Seiten. Die Studie „Relevant Set im Internet“ wurde im Auftrag von SevenOne Interactive vom Marktforschungsinstitut forsa auf Basis einer repräsentativen telefonischen Umfrage bei 1.009 Deutschen, die das Internet zu Hause nutzen, durchgeführt.

AIM Consumer - 4. Quartal 2007

Donnerstag, März 13th, 2008

Die Ergebnisse des Austrian Internet Monitor Consumer des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Integral für das 4. Quartals 2007 liegen vor. Im 4. Quartal 2007 beträgt der Anteil der Internetnutzer insgesamt 4,75 Mio. (69 Prozent), im Jahr 2006 lag der Anteil noch bei 62 Prozent. Der Anteil der Intensivnutzer liegt bei 58 Prozent (3,95 Mio.). Überwiegend wird das Internet zu Hause genutzt (4,11 Mio. Personen). Im Büro nutzen 1,94 Mio. Personen das Internet, gefolgt von der Nutzung in der Schule bzw. der Universität (0,55 Mio. Personen).

Überwiegend nutzen Männer (77 Prozent) das Internet, der weibliche Anteil liegt bei 62 Prozent. Bei den Altersgruppen nutzen die 14- bis 29-Jährigen mit 92 Prozent das Internet am meisten, der Anteil der 30- bis 39-Jährigen liegt bei 82 Prozent, der Anteil der 40- bis 49-Jährigen ist mit 80 Prozent ebenfalls sehr hoch.

Der Hauptverwendungszweck des Internets ist das Versenden bzw. Empfangen von privaten E-Mails, gefolgt von Informationssuche und Zugriff auf aktuelle Nachrichten, Adress- und Telefonnummernsuche, Versenden bzw. Empfangen von beruflichen E-Mails, Suche nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen und Verwendung von Routenplanern.
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