Okt

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Im Streit um die Urheberrechte bei Onlinevideos ist Google gemäß FTD einen Schritt auf die Medienkonzerne zugegangen: Das Unternehmen hat einen Filter in Betrieb genommen, der Raubkopien von TV-Sendungen, Musikvideos und Filmen auf seiner Plattform YouTube zuverlässiger identifizieren soll. Die Rechteinhaber sollen dann über das weitere Vorgehen entscheiden können, erklärte der Suchmaschinenanbieter. Bei der Identifizierung mittels der neuen Technik ist Google auf Mitarbeit der Medienkonzerne angewiesen: Sie sollen ihre Inhalte zur Verfügung stellen, der Internetkonzern speichert dann einen digitalen Fingerabdruck jeder Datei. Wenn Nutzer Videos hochladen, gleicht YouTube diese mit den vorliegenden Inhalten ab und meldet Verstöße gegen das Urheberrecht. Betroffene Unternehmen könnten die Videos blockieren - oder Werbung um den Clip platzieren lassen und an den Einnahmen teilhaben. Die Medienkonzerne begrüßen die Aktion als ersten Schritt - verweisen aber auf hohen Suchaufwand und fordern weiter gehende Lösungsansätze. „Wir freuen uns, dass Google bemüht ist, Verantwortung zu übernehmen, und der Praxis, mit Urheberrechtsverletzung Geld zu verdienen, ein Ende setzen will“, sagte Viacom-Anwalt Mike Fricklas.


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