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Online halbherzig?
November 3, 2008 |
Ist das Online-Geschäft in einigen Medienunternehmen immer noch Experimentierfläche?
Investitionen in den Online-Bereich werden laut Alexandra von Quadt nicht nach den gleichen strengen Kriterien gesteuert wie Investitionen in das traditionelle Geschäft. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Befragung der Managementberatung Horváth & Partners unter Führungskräften der ersten und zweiten Ebene in Unternehmen der Medienbranche, die im Rahmen der Medientage München vorgestellt wurde.
Daher ist das Ergebnis der Studie auch nicht verwunderlich: Nur die Hälfte, genau 52 Prozent der Studienteilnehmer erreichen ihre Umsatz- und Ergebnisziele im Online-Geschäft. Dabei hat das Geschäft im Netz für 70 Prozent der Befragten eine vergleichbare oder sogar höhere Priorität im Verhältnis zum traditionellen Geschäft. Dieser von ihnen selbst zugemessenen Bedeutung werden die Unternehmen in der Planung und Steuerung ihrer Online-Aktivitäten bisher jedoch nicht gerecht. Nur 28 Prozent der Studienteilnehmer arbeiten mit einer strategischen Planung. Und nur knapp die Hälfte erstellt Business-Pläne für die Maßnahmen online.
An der Befragung, die Anfang Oktober 2008 durchgeführt wurde, nahmen 130 Führungskräfte aus allen Mediensparten in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Die detaillierten Studienergebnisse können per E-Mail unter medienstudie@horvath-partners.com angefordert werden.
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