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Online-Videodienst „Joost“ will die Fernsehlandschaft revolutionieren
Januar 23, 2007 |

Die skandinavischen Unternehmer Niklas Zennström und Janus Friis planen unter dem Namen „Joost“, vormals Venice Project, den Aufbau eines Online-Videodienstes, der „eine neue Art des Fernsehens bieten soll, unabhängig von den Sendeplänen und Einschränkungen des herkömmlichen Fernsehens.“ Die Gründer der Internettauschbörse Kazaa und des Internet-Telefondienstes Skype wollen ihren Kunden damit die Möglichkeit bieten, auf Computern TV-Sendungen und Filme aus dem Angebot der Medienkonzerne ebenso anschauen zu können, wie von Profis und Amateuren produzierte Videos. Besucher können die Medienangebote sehen, wann immer sie wollen und können sich in Communities über die Filme austauschen. Der Dienst soll mit Werbeeinnahmen finanziert werden, die die Betreiber mit den Rechteinhabern teilen wollen. „Joost“ will sich bei der Beschaffung der Inhalte auch direkt an Filmproduzenten und Produktionsgesellschaften wenden und diese mit dem Versprechen locken, über den Video-Dienst direkte Kontakt zum Konsumenten aufzubauen.
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