TV und Internet sind bei Schülern die beliebtesten Medien

Eine APA Meldung berichtet, dass nach dem Fernsehen in der befragten Altersgruppe das Internet das beliebteste Medium ist. 53 Prozent surfen täglich länger als eine Stunde. 97 Prozent sind regelmäßig im Netz. Kommunizieren gehört vor der Recherche und dem Online-Spielen zu den häufigsten Tätigkeiten im World Wide Web. Unbeliebt sind Podcasts, die von 77 Prozent der Befragten gänzlich ignoriert werden.59 Prozent hören Radio am Handy

Einen hohen Stellenwert genießt hingegen weiterhin das klassische Radio. 41 Prozent der Schüler hören täglich mehr als eine Stunde. Die Beliebtheit wird vor allem durch den mobilen Empfangsweg gestützt. 84 Prozent hören zwar ihre Lieblingsprogramme über den herkömmlichen Radioapparat, aber schon 59 Prozent nutzen dafür ihr Handy. Immerhin 41 Prozent sind am Computer dabei. Im Vordergrund steht der Musikgenuss.

Dieser nehme in der Mediennutzung der Altersgruppe generell einen zentralen Stellenwert ein, meinte Studienautorin Christina Misar-Dietz. Musikvideos zählen auch beim TV-Konsum nach Serien und Spielfilmen mit Abstand zu den drei wichtigsten Kategorien.

27 Prozent lesen Zeitungen

Weiter hinten in der Schülergunst liegen die gedruckten Medien. 19 Prozent lesen länger als eine Stunde am Tag in Büchern, vor allem in spannungsgeladene Lektüre wie Krimis. 27 Prozent schlagen täglich eine Tageszeitung auf. Freizeit ist dabei am interessantesten. Sportthemen, Gesellschaftsteile und Reiseberichte werden am liebsten rezipiert. Alarmierend hoch sei hingegen das Desinteresse an Außen- und Innenpolitik. Diese Themenbereiche werden von je 59 Prozent gar nicht gelesen, so Misar-Dietz.

Auch die Online-Version macht die Tageszeitung für die Schüler nicht attraktiver. Im Gegenteil: 64 Prozent lesen im Internet nie eine Zeitung, nur sieben Prozent lesen häufig eine Online-Ausgabe.

Die Zahlen seien nicht das Ergebnis einer repräsentativen Datenerhebung, wurde bei der Präsentation betont. Es solle damit lediglich der Eindruck vermittelt werden, wie Jugendliche mit Medien umgehen und was sie sich von zukünftigen Angeboten wünschen. (APA)

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